Chaos bei ÖSV-Sitzung: Präsidenten-Frage weiter offen

Renate Götschl, Michael Walchhofer
Renate Götschl, Michael WalchhoferGEPA
Wer folgt Peter Schröcksnadel als ÖSV-Präsident nach? Die Weichen sollten am Dienstag gestellt werden, doch statt einer Entscheidung gab es Chaos.

Denn bei der um 16 Uhr beginnenden Tagung in Anif war Renate Götschl nicht anwesend. Sie ist die einzige Gegenkandidatin zu Michael Walchhofer - und soll die Einladung zum Treffen der Landesverbandschefs zu spät erhalten haben. Während die Steirerin die (verspätete) Anreise verweigerte, präsentierte Rivale Walchhofer sein Konzept.

Nach der einstündigen Präsentation des Ex-Speed-Spezialisten wurde Götschl aufgefordert, doch noch nach Anif zu reisen. Das berichtete Salzburg-Verbandsboss Bartl Gensbichler dem ORF. Doch Götschl lehnte weiter ab. Es folgte ein gemeinsames Abendessen der Anwesenden, doch zu einer Einigung kam es auch nach gut sechs Stunden Sitzung weiterhin nicht. Auch Walchhofer reiste laut "Salzburger Nachrichten" wieder ab, habe sich jedoch bereiterklärt, in der Nacht wieder zurückzukommen, um weiter zu verhandeln.

Wie geht es nun weiter? Sollte es nicht noch eine nächtliche Entscheidung geben, läuft die Frist weitere neun Tage weiter. Bei der Länderkonferenz in Villach am 19. Juni soll jedenfalls der Nachfolger von ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel präsentiert werden. Viel deutet auf eine Kampfabstimmung hin, was das Image des rot-weiß-roten Skiverbands nicht gerade verbessern dürfte.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account red Time| Akt:
SportWintersportSki AlpinÖSVPeter Schröcksnadel

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen