Der öffentliche Bruch zwischen König Charles (77) und seinem jüngeren Bruder Andrew Mountbatten-Windsor (66) schien endgültig. Der ehemalige Prinz verlor seine royalen Titel und musste aus seinem langjährigen Zuhause, der Royal Lodge, ausziehen.
Doch finanziell kann er offenbar weiterhin auf den Monarchen zählen: Charles stellte rund 1,5 Millionen Pfund – mehr als 1,7 Millionen Euro – aus seinem Privatvermögen bereit, um die Renovierungskosten für die ehemalige Residenz zu begleichen.
Im Podcast "Pod Save the King" der britischen Zeitung "The Daily Telegraph" äußerten sich Royal-Experten, laut Bunte.de, empört über diese Entscheidung. "Warum um alles in der Welt hat der König das getan?", fragte Moderator Matt Myers mit Blick auf die hohe Rechnung.
Auch seine Kollegin Jennifer Newton zeigte sich fassungslos. Für sie sei Andrews Verhalten ein weiterer Ausdruck von Anspruchsdenken. Er habe offenbar geglaubt, in dem Haus nach Belieben leben und es beim Auszug anderen überlassen zu können.
Newton stellte zudem die Frage, ob Andrew jemals aus seinen Fehlern lernen werde. Wenn der König ihn immer wieder finanziell rette, müsse er sich wohl nie selbst um seine Angelegenheiten kümmern.
Myers fasste die Situation mit einem deutlichen Urteil zusammen: "Der König behandelt Andrew wie ein Kind." Laut Berichten erhält der frühere Prinz weiterhin monatliche Unterstützung von seinem älteren Bruder.