Es ist ein Skandal, der Deutschland erschüttert: Collien Fernandes hat ihren Ex-Mann Christian Ulmen beschuldigt, sie über Jahre hinweg mit Deepfakes virtuell missbraucht zu haben. Nun taucht eine brisante Szene aus einer früheren TV-Dokumentation wieder auf.
In der ZDF-Doku machte sich die Moderatorin 2024 selbst auf die Suche nach dem Täter, der Deepfakes von ihr verbreitete. Eine Szene zeigt, wie sie mit einem Fake-Profil chattete und fragte: "Bist du zu Hause?" Die Antwort kam prompt: "Ja natürlich."
Die komplette Doku lud ZDF nun auf dem Profil "Die Spur" auf Youtube hoch. Angesichts der aktuellen Situation, sorgen viele Szenen für Unbehagen und Gänsehaut-Momente.
Wie der Spiegel berichtet, wirft Fernandes ihrem Ex-Ehemann vor, über Jahre Fake-Profile in ihrem Namen erstellt und mit Hunderten Männern in Kontakt getreten zu sein. Dabei sollen auch pornografische Inhalte verbreitet worden sein.
Die Schauspielerin erstattete Ende 2025 Anzeige in Spanien, wo das Paar zuletzt gelebt hatte. Die Vorwürfe lauten unter anderem auf Anmaßung des Personenstandes, öffentliche Beleidigung und Körperverletzung. Das Gericht soll Vorermittlungen eingeleitet haben.
Du oder jemand, den du kennst, benötigt Hilfe in Bezug auf psychische, körperliche oder sexuelle Gewalt?
Hier findest du sie:
Frauenhelpline (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 222 555
Männernotruf (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 246 247
Rat auf Draht: 147
Autonome Frauenhäuser: 01/ 544 08 20
Gewaltschutzzentren: +43 1 585 32 88
Weisser Ring: 0800 112 112
TelefonSeelsorge – Notruf 142 (täglich 0-24 Uhr)
Christian Ulmens Anwalt Prof. Dr. Christian Schertz bezeichnet die Berichterstattung als rechtswidrig. Es handle sich um eine unzulässige Verdachtsberichterstattung, zudem würden unwahre Tatsachen aufgrund einseitiger Schilderungen verbreitet.
Für Christian Ulmen gilt die Unschuldsvermutung.