Welche Chancen sich am Milliardenmarkt China für österreichische Unternehmen bieten, das stand im Mittelpunkt der Feier zum zehnjährigen Bestehen des China-Austria Eco Parks. Angesiedelt in Nantong in der Provinz Jiangsu (eine Autostunde von Shanghai), ist der Eco Park eine Drehscheibe für die Kooperation zwischen österreichischen und chinesischen Firmen.
Die STIWA Group war der erste österreichische Brückenbauer, der den Schritt nach China wagte – und damit den Grundstein für eine Entwicklung legte, die heute weit über einen einzelnen Unternehmensstandort hinausgeht. Was als sorgfältig vorbereiteter Markteintritt begann, hat sich zu einem dynamischen Wirtschaftscluster mit stetig wachsender österreichischer Präsenz entwickelt.
Die Ansiedelung weiterer Betriebe – unterstützt durch Institutionen wie Business Upper Austria, die Chinesische Botschaft, WKO, BMWET, die IV, WIFI International sowie durch die enge operative Begleitung im Park zeigt, dass der Standort längst aus den Startschuhen herausgewachsen ist.
„Für Österreich als kleines Land in Europa ist es wichtig, mit Partnerschaften Wege zu gehen, wo beide Länder voneinander profitieren", sagte Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll bei der Festveranstaltung. Er betonte, wie wichtig ein solch positives Beispiel für die wirtschaftlichen Beziehungen der Länder, aber auch für die Entwicklung neuer Technologien ist.
Der Eco-Park bietet ideale Bedingungen für österreichische Unternehmen und hat ein Repräsentanzbüro in Wien, wo österreichische Unternehmungen ihre Erstkontakte machen können und mit Edgar Maras einen direkten Ansprechpartner haben.