Choupette ohne Geld

Lagerfelds Katze wartet immer noch auf Millionen-Erbe

Sieben Jahre nach dem Tod von Karl Lagerfeld hat seine berühmte Katze Choupette noch keinen Cent aus dem Erbe erhalten.
Heute Entertainment
02.06.2026, 16:00
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Seit dem Tod des Modezaren Karl Lagerfeld vor sieben Jahren kümmert sich seine ehemalige Haushälterin Françoise Caçote um die Birma-Katze Choupette. Obwohl Choupette weiterhin im Luxus lebt, ist der letzte Wille Lagerfelds bisher nicht vollständig umgesetzt worden.

Grund dafür sind rechtliche Auseinandersetzungen: Lagerfelds Neffen und Nichten fechten das Testament an, denn nach französischem Recht können Tiere weder erben noch Geld besitzen.

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Eigentlich hatte Lagerfeld Choupette rund 150 Millionen Euro zugesichert, zusätzlich 1,3 Millionen Euro für ihren Lebensstil.

Wie "lessentiel" berichtet, erklärte Haushälterin Caçote nun gegenüber dem Magazin Atlentic, dass bislang kein Geld geflossen sei: „Ich möchte ganz transparent sein: Bis heute haben wir absolut nichts erhalten. Angesichts der Komplexität der Situation musste ich teure Anwälte beauftragen, um das Erbe in meinem Namen einzufordern und sicherzustellen, dass Karls Wünsche ordnungsgemäß respektiert werden.“

Haushälterin arbeitet gratis für Choupette

Während Anwälte und Gerichte mit den Forderungen der Familie und Steuerbehörden beschäftigt sind, versucht Caçote, Lagerfelds Wünsche so gut wie möglich zu erfüllen. „Choupette hat oberste Priorität. Um mich um sie kümmern zu können, arbeite ich Teilzeit. Sie bekommt all die Liebe, Aufmerksamkeit und Fürsorge, die sie braucht“, erzählt sie.

Caçote fühlt sich für das Wohlergehen der Katze verantwortlich und lebt heute gemeinsam mit Choupette in einem Haus, das ihr Lagerfeld noch zu Lebzeiten vermacht hat.

Früher führte sie auf Wunsch des Designers ein Tagebuch über Choupette, heute teilt sie Eindrücke aus dem Leben der Katze auf Instagram.

Choupettes Agent achtet auf Marken-Kooperationen

Nach Lagerfelds Tod bekam Choupette einen Agenten, Lucas Bérullier von My Pet Agency, der sich um Social-Media-Auftritte kümmert.

„Wir wollen, dass Choupette nur mit Marken zusammenarbeitet, die keine Tierversuche durchführen. Eine Marke, die Pelz verwendet, müssten wir für eine Zusammenarbeit ablehnen“, sagt Bérullier im Interview mit Atlentic.

Bérullier legt außerdem Wert darauf, dass Choupette immer auf Augenhöhe fotografiert wird, damit sie besonders eindrucksvoll wirkt. Der Großteil seiner Arbeit bestehe jedoch darin, Interviewanfragen für Choupette und Caçote abzulehnen.

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