Christliche Mutter teilte Sexspielzeug ihres Sohnes auf Twitter

Eine tief christliche Mutter entdeckte eine Vorrichtung im Bad ihres Sohnes und fragte Twitter um Hilfe. Ein großer Fehler, denn die Netzgemeinde klärte die Frau auf, dass sie auf die Masturbationshilfe ihres Sohnes gestoßen ist.
Eine tief christliche Mutter entdeckte eine Vorrichtung im Bad ihres Sohnes und fragte Twitter um Hilfe. Ein großer Fehler, denn die Netzgemeinde klärte die Frau auf, dass sie auf ihres Sohnes gestoßen ist.

Unbedarfte Eltern und soziale Netzwerke können eine peinliche Mischung sein, wie eine tief christliche Mutter aus den USA kürzlich bewies. "CJ (ihr Sohn, Anm.) ist der einzige, der das Bad im unteren Stock benützt. Ich bin runtergegangen um zu putzen und habe das gesehen. Weiß jemand was das ist?", twitterte Patty Parsons am 22. November.

CJ is the only on to use the downstairs bathroom and I went down to clean and seen this anyone know what it is
— Patty Parsons (@PattyParsonsPat)
Unter reichlich Gelächter und mit mehr als 7.600 Retweets wurde die Frau darüber aufgeklärt, dass es sich um ein sogenanntes "Fleshlight" handelt, eine künstliche Vagina zum Masturbieren. Die erste Reaktion der streng religiösen Mutter: Ekel. "Oh mein Gott, mir ist schlecht", twitterte sie bei der Vorstellung, dass ihr Sohn masturbieren könnte.

Zuerst Leugnen, dann Enttäuschung

Ihre zweite Reaktion war Leugnen: "CJ hat gesagt, dass er sich nicht selbst befriedigt und ich glaube ihm. Aus Ende", twitterte sie nach einer Aussprache. Das "schmutzige Spielzeug" gehöre einem Freund ihres Sohnes, dieser habe bei ihr nun Hausverbot, so die resolute Mutter. Denn die Hände eines Jungen seien ausschließlich dazu da, zu beten und die Hand von Jesus zu halten.

CJ says he don't pleasure himself and I believe him. Caseclosed#
— Patty Parsons (@PattyParsonsPat)


A boys hands are for praying and holding the hand of Jesus
— Patty Parsons (@PattyParsonsPat)
Doch die Ungewissheit ließ ihr anscheinend keine Ruhe. Als sie das Zimmer ihres Sohnes durchsuchte, fand sie sogar zwei "Fleshlight" in einer Lade. Ihre Enttäuschung war vollkommen: "CJ hat gelogen", twitterte sie nach dem Fund.


Well CJ lied he's got 2
— Patty Parsons (@PattyParsonsPat)
Einige Tage später scheint sie ihrem Sohn ganz im christlichen Geiste verziehen zu haben. Nach einem gemeinsamen Kirchenbesuch sei CJ nun wieder errettet, verkündete sie. Ob ihr Sohn eigentlich wisse, dass sie seine Masturbationshilfe öffentlich gezeigt habe, fragte ein Twitter-User. Parsons' Antwort: "Nein, CJ hat mich auf Twitter schon vor Monaten geblockt".

Manche Twitterer brachten aber doch Zweifel an der Geschichte an. Parsons' Account ist erst seit Anfang September online. Trotzdem hat sie bereits 782 Tweets abgeschickt, meist geht es darin um christliche Botschaften oder um die US-Ausgabe der Realityshow "Big Brother". 

Nav-AccountCreated with Sketch. heute.at TimeCreated with Sketch.| Akt:

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen