Collien Fernandes (44) hat sich mit einem ausführlichen Statement auf Instagram zu Wort gemeldet und erhebt darin nun im Detail massive Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen (50).
Die Moderatorin berichtet, dass über einen Zeitraum von zehn Jahren hinweg unter ihrem Namen Fake-Profile erstellt worden seien. Diese hätten sich mit ihrem beruflichen Umfeld vernetzt und schließlich in ihrem Namen gefälschte Nacktfotos und Sexvideos verschickt.
Wie "Der Spiegel" berichtet, hat Fernandes kurz vor Weihnachten 2024 eine Strafanzeige in Palma de Mallorca eingereicht - unter anderem wegen Anmaßung des Personenstands und Körperverletzung im familiären Näheverhältnis.
In ihrem Instagram-Post schildert die 44-Jährige: "Jahrelang wurden unter meinem Namen Fake-Profile erstellt, die sich eng mit meinem beruflichen Umfeld vernetzten." Die Person hinter den Profilen habe sogar mit einer nach ihr klingenden KI-Stimme Telefonsex gehabt. "Sextreffen wurden vereinbart und kurzfristig wieder abgesagt. Es wurde eine sexuelle Affäre in Aussicht gestellt", heißt es weiter von der ehemaligen VIVA-Moderatorin.
Laut Collien wurden "Hunderten von Männern" Inhalte zugeschickt – viele aus ihrem beruflichen Umfeld. Mit "30 Männern" hätten sich sogar intensive Online-Affären entwickelt, bei denen teils verstörende Nachrichten mit Gewaltfantasien und Vergewaltigungsideen verschickt worden seien. Ganze 10 Jahre soll das hinter ihrem Rücken passiert sein. "Menschen aus der Branche glaubten, dass ich tatsächlich dahinter stecke", führt sie auf Instagram fort.
Durch ein Mittagsessen mit einem Produzenten, der sie auf mit ihm geführte Chats angesprochen hatte, flog alles auf. Collien wusste damals nicht, wer hinter dem Spuk steckte und erstatte Anzeige gegen unbekannt. "Doch das wäre gar nicht nötig gewesen, denn der Täter war (wie ich jetzt weiß), die ganzen Zeit ziemlich nah. Sein Name: Christian Ulmen", beschuldigt sie auf Social Media ihren Exmann.
Aus Angst vor den Ermittlungen hätte er vor ihr gestanden. Als Gründe für seine mutmaßlichen Taten soll er laut Fernandes aus "einer art Besitzdenken heraus" gehandelt haben. Er wäre laut dem Posting der Meinung gewesen, er könne seine Frau anderen Männern "zum Sex zur Verfügung stellen. Die Degradierung habe ihm Lust bereitet."
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Frauenhelpline (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 222 555
Männernotruf (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 246 247
Rat auf Draht: 147
Autonome Frauenhäuser: 01/ 544 08 20
Gewaltschutzzentren: +43 1 585 32 88
Weisser Ring: 0800 112 112
TelefonSeelsorge – Notruf 142 (täglich 0-24 Uhr)
Der Anwalt von Christian Ulmen, Christian Schertz, wies die Vorwürfe zurück. "Der Spiegel"-Bericht enthalte "zahlreiche Unwahrheiten" und sei "aus mehreren Gründen rechtswidrig".
Collien und Christian waren mehrere Jahre ein Paar und haben ein gemeinsames Kind. Für Christian Ulmen gilt die Unschuldsvermutung.