Coole Platzsparer-Tipps für jede Wohnung

Jeder kennt dieses Problem: Nach ein paar Jahren sammeln sich in jeder Wohnung unzählige Dinge, die sich nicht mehr verstauen lassen. Oft ist auch im Keller rasch kein Platz mehr. Dann ist guter Rat teuer. Mit diesen Tipps kann jedes Platzproblem rasch der Vergangenheit angehören.

Mehr Platz in der Wohnung kann man immer gebrauchen. Wer ihn sich schaffen will, muss dafür nicht gleich umziehen. Stattdessen kann man sich für Wohnideen entscheiden, die einfach Platz sparen. Manches ist ganz leicht umzusetzen, für anderes muss man sich kleineren Umbauten widmen.

Es gibt grundsätzlich immer ungenutzten Raum in jeder Wohnung. Selbst wenn sie noch so voll erscheint. Dort lässt sich vieles lagern, was nicht jeden Tag benötigt wird. Einmal jährlich, eventuell während dem Frühjahrsputz, so richtig auszumisten schadet übrigens auch nicht.

Platz sparender Tisch

Nicht zuletzt dank Ikea hat sich auch bei uns der Platz sparende Tisch durchgesetzt. Der Tisch besteht aus drei Platten - einer schmalen in der Mitte und zwei größeren, die als Klappen rechts und links angebracht sind. Um ihn auf volle Länge zu bringen, werden die äußeren Platten nach oben geklappt und mit einer schwenkbaren Beinkonstruktion abgestützt.

Man kann ihn aber auch Platz sparend an einer Wand aufstellen, indem man nur eine Platte hochklappt. Wird er gar nicht benötigt, bleiben beide Platten unten. Das schmale Mittelstück ist dann nur noch eine Konsole, die sich eng an eine Wand schmiegt. Im Mittelteil lassen sich sogar noch sechs praktische Fächer einfügen.

Platzsparendes Regal

In jeder Wohnung gibt es unterschiedlich große Ecken und Wände, in die man Regale einbauen kann. Wer den Platz wirklich ausnutzen will, braucht ein Möbelsystem, das je nach Bedarf "mitwächst". Und genau das kann ein Regal, das aus einzelnen Elementen individuell im Möbelhaus zusammensetzt wird und nicht fix und fertig zu kaufen ist. Da bleibt es jedem selbst überlassen, wie hoch und wie breit das Regal wird. So entsteht viel Platz.

Platz im Kleiderschrank schaffen

Bei vielen ist der Kleiderschrank der erste Ort in der Wohnung, wo der Platz ausgeht. Meistens, weil alte Hemden, Jacken und Hosen, die im Kleiderschrank an der Stange hängen, nie ausgemistet werden. In diesen Raum passen dennoch weitere Kleidungsstücke, wenn man die richtigen Hängesysteme einsetzt. Am besten  wählt man Bügel, die die Kleidungsstücke nicht nur nebeneinander, sondern auch untereinander aufhängen.

Platz für Kleinigkeiten

Ob Knöpfe oder Büroklammern, Kugelschreiber, Briefe oder Bonbons, Visitenkarten oder die Ersatzbrille - so gut wie jeder Mensch besitzt Kleinigkeiten, die man oft unübersichtlich in irgendeiner Schublade unterbringt. Der Nachteil: Erstens findet man meistens nur nach langem Suchen das, was man gerade sucht. Und zweitens könnte man die Lade immer auch für andere Dinge verwenden.

Platz für Gäste über Nacht

Ist die Wohnung klein, fehlt meistens der Platz für ein Gästebett. Rückt man die Sitz- oder Essecke beiseite, hat man meistens aber sehr wohl schnell einen Platz, auf dem sich ein Bett vorübergehend einrichten lässt. Aber dazu braucht man ein Bett, das schnell und einfach wieder abzubauen ist. Die Lösung ist ein sogenanntes Systembett. Es besteht aus mehreren Einzelteilen, die sich im Handumdrehen zu einem Bettgestell zusammensetzen lassen. Wird es nicht mehr gebraucht, ist es ebenso schnell demontiert und kann platzsparend in einem Schrank oder im Keller untergebracht werden.

Weitere Möglichkeit: In einem Kasten ist statt Gewand ein Bett untergebracht, wenn die Front herunterklappt wird. So ein Spezialbett macht sich tagsüber ganz klein. Die Oberseite des Kastens kann als Abstellfläche genutzt werden. Es gibt verschiedene Klappbetten auf dem Markt.

Seite 2: die Tipps 6 bis 9!

Platz für Magnete an der Wand

Wer in seiner Wohnung eine Wand mit einer bestimmten magnetischen Farbe streicht, schafft sich eine Pinnwand, an der man alles, was man im Blick behalten möchte, per Magnet schnell befestigen kann. Das bringt Übersichtlichkeit und befreit Tische von allerlei Kleinzeugs. Das Geheimnis der Farbe sind feine Eisenspäne, die einfach in die flüssige Farbe eingerührt worden sind. Sie ist in jedem Baumarkt erhältlich.

Am besten streicht man gleich mehrmals. Denn mit jeder Schicht verstärkt sich der Magneteffekt. Im Übrigen wird die Farbe so verarbeitet, wie jede andere Dispersionsfarbe auch. Magnetfarbe wird allerdings nur in einem dunkelgrauen Farbton angeboten, lässt sich aber mit Lack überstreichen.

Platz für den Computer im Haus

Früher gehörte ein aufklappbarer Schreibtisch in fast jedem Haushalt zur Standardausrüstung. Heute, in einer Zeit der Arbeitszimmer, sind solche Möbel eher selten. Aber was tut man, wenn die Wohnung klein ist und es einfach kein Arbeitszimmer gibt? Man baut sich seinen Schreibtisch selbst, selbst wenn das Ergebnis überschaubar ist. Ein Tisch ist ein Tisch.

Platz durch die passende Couch

Wenn man nicht auf einen gemütlichen Sitzplatz verzichten will, aber nur wenig Platz zur Verfügung hat, dann sollte man auf Verwandlungskünstler setzen. Nichts anderes sind gut durchdachte Wohnlandschaften, die sich leicht im Raum verschieben lassen. Wenn dann auch noch die Polster beweglich sind, lässt sich das Ganze im Handumdrehen immer zu der Couch zusammenfügen, die man gerade braucht. Gerade Kinder lieben das.  Deshalb sollte man darauf achten, dass die Polsterstoffe strapazierfähig sind.

Platz durch mobilen Stauraum

Rollen unter dem Stauraum heißt hier das Geheimnis. Je nach Bedarf können Raumteiler dann leicht den Standort wechseln. Was früher eigentlich nur in Lagerhallen zu finden war, ist heute fürs Wohnzimmer zu bekommen: Regale auf Rädern. Die Idee mit den Möbelrollen hat allerdings ihre Grenzen. Höher als 80 Zentimeter sollte das Regal nicht sein, sonst verlagert sich der Schwerpunkt zu weit nach oben und es besteht Kippgefahr.

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