CoolSculpting®: Das finale Ergebnis

Wer kennt das nicht: Egal, wie sportlich man sich betätigt gewisse Problemzonen findet man an sich selber immer. Um auch den hartnäckigsten Fettpölsterchen an den Leib zu gehen testete "Heute"-Redakteurin Sophie das innovative CoolSculpting. In ihrem Fett-weg-Tagebuch berichtet sie von der Behandlung bis hin zum Ergebnis, wie die natürliche Methode ohne Operation wirkt.

Wer kennt das nicht: Egal, wie sportlich man sich betätigt, gewisse Problemzonen findet man an sich selber immer. Um auch den hartnäckigsten Fettpölsterchen an den Leib zu gehen, testete "Heute"-Redakteurin Sophie das innovative CoolSculpting®. In ihrem Fett-weg-Tagebuch berichtet sie von der Behandlung bis hin zum Ergebnis, wie die natürliche Methode ohne Operation wirkt.

Wie sehr ich mich auch bemüht habe gesund zu essen und Fitness zu machen, die hartnäckigen Fettpölsterchen an meinem Unterbauch bin ich einfach nicht losgeworden. Sie schienen beinahe immun gegen meine Bemühungen. Um diese Problemzone am Kragen zu packen, habe ich CoolSculpting® getestet. Um mein Fett in gute Hände zu legen, habe ich mich an und Dr. Thomas Aigner gewendet - immerhin ist er in ganz Europa unter den Top 3 der behandelnden CoolSculpting® Ärzte.

Das Erstgespräch

Bevor der eigentliche Eingriff stattfand, führte ich ein Infogespräch mit Expertin Dr. Birgit Fürnsinn. Sie hat sich meine Problemzonen angeschaut, mir noch einmal , und mich vor den Risiken gewarnt. Ich habe mich in der Praxis sehr wohl gefühlt und konnte es gar nicht erwarten.

Auf Seite 2: Fett-weg-Tagebuch Teil 1: So verlief die CoolSculpting®-Behandlung

Die Behandlung

Ein paar Tage später machte ich mich zum zweiten Mal auf den Weg in die Ordination in der Neustiftgasse. Etwas nervös, aber grundsätzlich gespannt sah ich der Behandlung entgegen. Zu allererst habe ich erneut einen umfangreichen Aufklärungsbogen mit den Risiken vorgelegt bekommen - dies sind einige davon:

Während der Behandlung kann der Applikator ein Ziehen, Zerren, Kneifen, Stechen, Kribbeln oder Schmerze und Krämpfe verursachen.
Nach der Prozedur kann der Bereich taub sein. Man könnte ein Gefühl von Schwindel und Übelkeit empfinden, außerdem kann es zu Rötungen, Schwellungen, Druckempfindlichkeit, Krämpfen und Taubheit kommen.


Alles klar, los geht's

Nachdem ich unterschrieben hatte, wurde ich in die Behandlungsräume geführt und mein Bauch wurde für "vorher"-Fotos abgelichtet. Die Assistentinnen und Frau Fürnsinn kümmerten sich umgehend um mich. In meinem Zimmer und auf dem gemütlichen Bett - immerhin würde ich hier nun vier Stunden liegen - Platz genommen, ging es endlich los.

Ein nasses, kaltes Tuch wurde mir auf eine der vier gekennzeichneten Stellen gelegt, bevor der Applikator, den ich ständig Staubsauger nenne, angesetzt wurde. Es ist keine Vollnarkose oder Lokalanästhesie notwendig und man kann alles beobachten.

Sofort übt der Applikator einen Vakuumdruck auf den Zielbereich aus, das Gerät zieht den Fettpolster zwischen zwei Kühlplatten nach oben und friert sie 60 Minuten ein. Ich bin ehrlich: Es tut schon weh! Es zieht und drückt, was sich jedoch nach wenigen Minuten gibt, weil der Bereich durch die Kälte taub wird.

Nach einer Stunde wurde das Gerät entfernt und mir blieb erst einmal die Luft weg. Der behandelte Bereich steht eingefroren in die Luft, ist rot und sieht abschreckend aus. Doch erst dann kommt der wirklich schmerzhafte Teil: Per "Massage" werden die Eiskristalle mitsamt den gefrorenen Fettzellen zerdrückt. Der Bereich ist extrem berührungsempfindlich und die knetenden Finger darauf tun höllisch weh. Natürlich geschieht das nicht zur Qual des Patienten: Forschungen haben ergeben, das sich das Ergebnis dadurch unglaublich verbessert.

Nach über vier Stunden Rückenlage und genauer Beobachtung durch Schwestern, Frau Fürnsinn und Herrn Aigner persönlich, war ich endlich fertig. Mein Bauch tat weh, es war aber auszuhalten - bis zum nächsten Tag...

Auf Seite 3: Fett-weg-Tagebuch Tag 1: Der Schreck am Tag danach...

 

Tag 1, nach der Behandlung

Ich werde ehrlich sein: Am Morgen nach der Behandlung ging es mir schrecklich. Am Weg ins Bad hat mein Kreislauf schlapp gemacht und mir wurde schwarz vor Augen. Ich konnte an dem Tag auf keinen Fall in die Redaktion fahren.

Ich hielt es nur auf dem Rücken liegend aus, auf die Seite Drehen war mit Schmerzen verbunden. Sitzen war beinahe unmöglich und Gehen tat mit jedem Schritt weh. Mein Bauch war extrem geschwollen, fühlte sich an wie ein Fremdkörper. Ich habe versucht, ihn mit Gelpads zu kühlen.

Etwas schockiert war ich schon, immerhin habe ich nicht mit so einer heftigen Reaktion gerechnet. Eventuell liegt das an der langen Behandlungsdauer von knapp fünf Stunden, für den Körper sicher eine enorme Belastung. Normale Alltags-Dinge wie Sockenanziehen, Katzenfüttern und Klogehen wurden zur Herausforderung. Viel Schlaf verbesserte die Situation und ich habe stetig, aber langsam bemerkt, wie eine Besserung zu spüren war.

Auf Seite 4: Fett-weg-Tagebuch Tag 2: Zurück in die Arbeit

Tag 2, erster Tag in der Arbeit

Am Tag darauf ließ ich das Aufstehen ganz langsam angehen, ich hatte doch etwas Angst, dass ich wieder umkippen könnte. Schon beim Beine-aus-dem-Bett-hängen-lassen habe ich bemerkt, dass es besser ging, als am Morgen zuvor.

Vorsichtig setzte ich mich auf, trank einen Schluck Wasser (viel trinken ist ganz wichtig!) und sah mich vor der Herausforderung, etwas zum Anziehen zu finden. Mein Bauch war immer noch extrem geschwollen und mir passte keine Hose. Ich musste wohl oder übel zur lockeren Jogginghose greifen, alles andere war zu eng, oder drückte auf meinen schmerzenden Unterbauch.

Auch an dem Tag tat mir der behandelte Bereich beim Gehen sehr weh und ich schaffte es nur langsam in die Arbeit. Dafür bekam ich einen Anruf von Fr. Fürnsinn, die nach meinem Zustand fragte und mir ein paar Tipps gab. Sitzen war mittlerweile halbwegs möglich, aber ich war abends froh, wieder im Bett zu liegen. Die Schwellung geht nur langsam zurück.

Auf Seite 5: Fett-weg-Tagebuch Tag 3: Es wird etwas besser

Tag 3, es wird etwas besser

Diesen Morgen bin ich zum ersten Mal aufgewacht und habe mich mit nur wenigen Schmerzen umdrehen und aufsetzen können. Mein Kreislauf war dafür wieder etwas angeschlagener. Mit viel Wasser und nahrhaftem Essen halte ich ihn unter Kontrolle.

Das Gehen tat weiterhin weh, aber ich merke, dass die Schwellung etwas nachließ. Mein Bauch erinnerte etwas an eine Schwangerschaft und ich machte auf der Straße sicher auch den Eindruck von Morgenübelkeit. Trotz allem freute ich mich täglich über eine kleine Verbesserung.

Auf Seite 6: Fett-weg-Tagebuch Tag 7: Eine Woche ist geschafft

Tag 7, ich bin geschlaucht

Eine Woche ist mittlerweile seit meiner Behandlung vergangen und ich bin froh, wenn ich die Heilphase endlich hinter mir habe. Ich kann leider immer noch nicht richtig aufrecht gehen und musste einige private und arbeitstechnische Termine absagen. LangeSstehen und Gehen ist einfach nicht möglich.

In den letzten Tagen ging die Schwellung zwar Stückchenweise zurück, dafür setzte ein stechender Schmerz ein, der mir die Kräfte raubt. Vor allem der Bereich um den Bauchnabel und an den Beckenknochen ist immer noch extrem empfindlich. Berührungen sind gar nicht möglich und nur Dank Kühlpacks kann ich Abends einschlafen.

Um sicher zu gehen, dass nichts schief gegangen ist habe ich mich nochmals mit Dr. Fürnsinn und Dr. Aigner getroffen.

"Nach der Behandlung sind Schwellungen sowie Schmerzen, die einem starken Muskelkater gleichen, für ein paar Tage möglich. Bei einigen Patienten können diese verstärkt auftreten und werden durch Coolpacks gemindert.", so die Expertin.

Laut den Aussagen der Ärzte bin ich einfach ein Einzelfall, der extrem auf die Behandlung reagiert. Sie garantieren mir, dass alles in Ordnung ist und das Ergebnis dafür umso besser werden wird.

Auf Seite 7: Fett-weg-Tagebuch Tag 18: Erstes Zwischenstand-Foto

Tag 18, was ist denn jetzt los?

Wow, ok, ich bin überrascht! Zuletzt habe ich mich noch über dauerhafte Schmerzen in Form von Stechen und Pochen beschwert und plötzlich sind sie weg. Von einem Tag auf den anderen sind sie verschwunden! Was für eine Erleichterung nach zwei Wochen Qualen!

Ich kann endlich wieder normale Hosen anziehen, wobei die, bei denen der Bund direkt am Unterbauch sitzt, noch etwas unangenehm sind. Zwischendurch fängt der Bauch aufgrund der inneren Heilung zu Jucken an. Das fühlt sich an wie ein Gips unter dem man sich nicht kratzen kann.

Schwellung ist meiner Meinung nach nun keine mehr da, aber die Fettpolster am Bauch sind dafür total hart. Fühlt sich wirklich komisch an, aber das soll nun in den nächsten zwei Monaten mit dem Stoffwechsel abtransportiert werden. Jetzt bin ich total zuversichtlich!

Auf Seite 8: Fett-weg-Tagebuch Tag 28: Die erste Nachbehandlung

Tag 28, Die erste Nachbehandlung

Die vergangenen zehn Tage seit meinem letzten Eintrag ist nicht viel passiert. Ich betrachte mich jeden Tag im Spiegel und versuche eine Veränderung zu erkennen. Mein Freundeskreis gratuliert mir zu der neuen Figur, ich merke jedoch noch nicht viel Unterschied. Vielleicht bin ich auch einfach zu selbstkritisch...

Abends hatte ich dann meine erste Nachbehandlung und war etwas nervös. Die Schmerzen der Behandlung lagen mir noch im Magen und ich hatte Angst, dass es wieder wehtut. Doch meine Sorgen waren absolut unbegründet.

. Zirka zwei Wochen nach der Behandlung habe ich dort angerufen um einen Termin auszumachen, ging ratzfatz und der Herr, der mich schlussendlich empfing, war mir sofort sympathisch.

Ich habe einen hautengen, Ganzkörper-Stoffanzug zum Anziehen bekommen und musste mich in Unterwäsche hineinzwängen, was bei dieser Hitze gar nicht so einfach war. Danach bekam ich eine sogenannte  postoperative Lipomassage .

Fachlich ausgedrückt wird durch die mechanische Mobilisation des Gewebes die Lipolyse angeregt: Die Stimulation der ß-Rezeptoren veranlasst die Adipozyten zur Freisetzung von Fett (Lipolyse). Auf der Grundlage dieser wissenschaftlichen Erkenntnisse können insbesondere lokalisierte Fettpolster und Cellulite schneller und effektiver bereits nach wenigen Behandlungen reduziert werden.
Schmerzen hatte ich absolut keine, zu Beginn hat die massierende Bewegung des Apparates eher gekitzelt. Die erste Behandlung war in einem Gutschein von Schönheit2go inbegriffen, alle weiteren Behandlungen würden bei Einzelbehandlungen 70 pro Sitzung und im 10er Block 640 kosten.

Auf Seite 9: Fett-weg-Tagebuch 6. Woche: Es wird immer weniger

6. Woche, Es wird immer weniger

Mittlerweile sind unglaubliche 46 Tage seit der Behandlung vergangen und mein Körper und Kopf hat die Schmerzen der ersten zwei Wochen irgendwie verdrängt. Während ich täglich meinen Alltag bewältige wird mein Unterbauch immer kleiner.

Ich muss jedoch sagen, dass mir persönlich die letzten Tage selbst nicht viel aufgefallen ist, aber die Fotos die ich jetzt zum Vergleich gemacht habe sprechen Bände! Ich bin selbst total überrascht, denn diese Entwicklung bekommt man irgendwann gar nicht mehr so extrem mit! Angeblich kann es bis zu drei Monate dauern, bis alle Fettzellen abtransportiert sind. Ich habe also noch etwas Zeit und freu mich wie ein Schnitzel!

Auf Seite 10: Das finale Ergebnis

Nach 3 Monaten, das finale Ergebnis

Die drei Monate seit der Behandlung sind nun um und das absolut finale Ergebnis soll nun laut Ordination erreicht sein. Ich bin vom Ergebnis natürlich unglaublich begeistert, habe aber das Gefühl, dass sich seit dem zweiten Monat nicht mehr viel tut und ich vielleicht sogar schon wieder ein bisschen zugenommen habe.

Es ist wirklich viel Bauchfett abtransportiert worden, aber ein kleiner Rest ist immer noch da. Meine weiblichen Rundungen sind noch da und das ist auch gut so! Meine Erfahrung mit CoolSculpting® war von extrem schmerzhaft über unangenehm bis überraschend positiv.

Man vergisst nach einiger Zeit, wie die Tage nach der Behandlung waren und freut sich über den neuen, flachen Bauch. Schlussendlich muss jeder selbst wissen, ob er diese Fett-weg-Methode ausprobieren möchte. Ich finde, meine vorher/nachher Fotos sprechen für sich.

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