Corona-Alarm an Bord von AUA-Flieger nach Nizza

An Bord eines AUA-Fliegers gab es am Freitag eine angespannte Stimmung. 
An Bord eines AUA-Fliegers gab es am Freitag eine angespannte Stimmung. picturedesk.com/Symbolbild
Gar kein Urlaubsfeeling kam am Freitag an Bord einer AUA-Maschine auf dem Weg nach Nizza auf: Es gab einen Corona-Verdachtsfall.

Bange Minuten am Freitag an Bord eines Austrian-Airlines-Fluges von Wien nach Nizza: Der Kapitän meldete sich während der Reise per Durchsage, wie die "Krone" berichtet: "Meine Damen und Herren. Hier spricht der Kapitän. Wir haben einen bestätigten Covid-19-Fall an Bord. Bitte setzen Sie jetzt Ihre Masken auf. Bleiben Sie nach der Landung bitte sitzen und warten Sie auf weitere Anweisungen."

Diese Ankündigung wurde zuerst auf Englisch getätigt, danach noch einmal auf Deutsch. Dann sei, so die "Krone", allerdings nur mehr von einem "Verdachtsfall" die Rede gewesen. Die Flugbegleiterinnen hätten sich Schutzkleidung übergezogen und den Service eingestellt, schildert ein Passagier gegenüber der Zeitung.

Bewaffnete Polizisten

Nach der Landung um 14 Uhr umstellten bewaffnete Polizisten den Flieger, wie ein Foto zeigt. Ein Passagier zur "Krone": "Wir mussten lange warten, aber es lief ruhig ab. Ein Desinfektionsteam hat dann den Flieger desinfiziert." Die Situation habe sich komisch angefühlt. Niemand habe gewusst, in welcher Reihe der Verdachtsfall sitzt.

Die AUA bestätigte den Vorfall gegenüber der "Krone": "Wir hatten auch diese Information, eine Person hat sich schlussendlich als Verdachtsfall herausgestellt, die Maschine konnte aber nach den üblichen Sicherheitsvorkehrungen mit Verspätung nach Wien zurückfliegen.

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