Corona-Paukenschlag – nächstes Bundesland wird orange

Die Ampel im Burgenland steht seit 09. September 2021 auf Orange.
Die Ampel im Burgenland steht seit 09. September 2021 auf Orange.apa/picturedesk ("Heute"-Montage)
Paukenschlag nach der Ampel-Konferenz: Nur das Burgenland wird Orange eingefärbt. Alle anderen Bundesländer behalten ihre Ampelfarbe. 

Für vier Bundesländer in Österreich steht die Corona-Ampel bisher auf Orange. Nach der Sitzung der Ampel-Kommission steht fest: Auch das Burgenland gesellt sich zu den Ländern mit hohem Infektionsrisiko.

Dort betrug der Wert für die 7-Tages-Inzidenz laut Agentur für Gesundheit und Ernährung (Ages) mit Stand Donnerstag 12 Uhr 110,5 Fälle. Damit liegt das Doskozil-Bundesland österreichweit im unteren Mittelfeld was die Fallzahlen angeht. Im Bundesländer-Vergleich der Hospitalisierungen befindet sich das Burgenland sogar an letzter Stelle. Die restlichen Länder behalten ihre Ampelfarbe.

Burgenland startet mit Booster-Jaukerln

Das Burgenland beginnt am kommenden Montag mit der Verabreichung der dritten Impfdosis gegen das Coronavirus. Der Start erfolgt in den Pflegeheimen, wo die Bewohner und das Personal geimpft werden. Auch danach wird in derselben Reihenfolge vorgegangen wie beim ersten und zweiten Stich, bestätigte der Koordinationsstab Coronavirus des Landes am Donnerstag einen Bericht des ORF Burgenland.

Parallel laufen die Erhebungen in den Krankenanstalten, die nach den Pflegeheimen "zeitnah" an die Reihe kommen sollen. Außerdem wird das Vormerksystem laut dem Koordinationsstab dahingehend umgestellt, dass künftig alle Burgenländer direkt einen Termin zur dritten Impfung buchen können und sich nicht wie bisher vormerken müssen und dann eingeladen werden. Das neue System soll demnächst fertig sein. Die Impfung soll bei den Hausärzten erfolgen.

Salzburg und Wien als Problem-Länder

Von den Bewertungen der einzelnen Bundesländer abgesehen, wird das ganze Land Österreich auf "orange" geschaltet. Das bedeutet, dass hier nun "hohes Risiko" für eine Corona-Infektion herrscht. Die Diskrepanz entsteht durch unterschiedliche Bewertungen für den Staat Österreich und die einzelnen Bundesländer. 

Betrachtet man die risikoadjustierte 7-Tages-inzidenz, weist Salzburg mit 188 den schlechtesten Wert aus. Was das Systemrisiko an den Intensivstationen betrifft, weist Wien mit vorhergesagten 22 Prozent die ungünstigste Prognose aus. Auch die aktuellen knapp 14 Prozent in der Bundeshauptstadt sind der höchste Wert.

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