Die Corona-Zahlen steigen in Österreich wieder an. Wie "Heute" erfuhr, wurden in den letzten 24 Stunden erneut 11.432 Neuinfektionen und 27 Todesfälle gemeldet. Zum Vergleich: Gestern waren es 9.213 Corona-Fälle gewesen. Parallel dazu füllen sich auch die Intensivstationen wieder.
Die Fallprognose des Corona-Konsortiums geht von einem weiterhin steigenden Trend des Infektionsgeschehens aus. Für 3. August wird eine 7-Tages-Inzidenz von bis zu 1.100 Fällen je 100.000 Einwohner erwartet (aktueller Stand, 26.7.: 850,4). Die wenigsten Neuinfektionen werden dabei in Vorarlberg, die meisten in der Bundeshauptstadt vorhergesagt.
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Was auffällt: Während die gemeldete 7-Tages-Fallzahl in allen Bundesländern zuletzt etwas zurückging, stieg der Belag auf den Normalstationen in allen Bundesländern an. Der Grund dahinter liegt am Auslaufen der Corona-Testpflicht. Seit es nicht mehr verpflichtend ist, sich vor dem Besuch von z.B. Restaurants zu testen, werden Infizierte eher zufällig bei der Spitalsaufnahme "entdeckt".
Laut Prognose dürfte in den kommenden Wochen die Sommer-Corona-Welle besonders die Corona-Lage an den Krankenhäusern im Burgenland verschlimmern. Mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit von bis zu 90 Prozent wird im östlichsten Bundesland Österreichs die Auslastungsgrenze der ICUs von 10 Prozent in den kommenden zwei Wochen überschritten. Diese Gefahr ist auch in Vorarlberg (Wahrscheinlichkeit >40 Prozent) und Wien (10 Prozent) akut.