Corona-Fälle in Österreich drastisch gestiegen

Ein Patient auf der Intensivstation.
Ein Patient auf der Intensivstation.Helmut Fohringer / APA / picturedesk.com
Die Delta-Variante ist in Österreich weiter auf dem Vormarsch. So wurden in den letzten 24 Stunden bereits über 330 Corona-Fälle registriert.

Die Infektionszahlen sind aufgrund der Delta-Variante in Österreich zuletzt wieder gestiegen. Wirft man etwa einen Blick auf die vergangenen vier Tage so zeigt sich ein stetiges Wachstum der Corona-Zahlen: 133 Neuinfektionen waren es am 10. Juni, 159 am 11. und 192 am 12. Juni! Am gestrigen Dienstag (13. Juni) wurde dann sogar die 200er-Grenze mit 218 Fällen überschritten.

Und in dieser Tonart geht es auch am heutigen Mittwoch weiter! Wie "Heute" erfuhr, hat es österreichweit in den letzten 24 Stunden insgesamt 332 Neuinfektionen gegeben. Zum Vergleich: vor einer Woche, am 7. Juni, waren noch 107 Fälle vermeldet worden. Ein drastischer Anstieg!

So sieht es in den Bundesländern aus

Burgenland: 0
Kärnten: 50
Niederösterreich: 51
Oberösterreich: 39
Salzburg: 18
Steiermark: 32
Tirol: 23
Vorarlberg: 10
Wien: 109

114 Corona-Patienten in Krankenhäusern

Bisher gab es in Österreich 652.354 positive Testergebnisse. Mit Stand 14. Juli (9:30 Uhr) sind österreichweit 10.726 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben und 639.154 wieder genesen. Derzeit befinden sich 114 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung. Davon werden 33 auf Intensivstationen betreut.

Der Betrieb des Dashboards des Gesundheitsministeriums erfolgt durch die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) und ist unter "covid19-dashboard.ages.at" abrufbar. Das Dashboard bezieht seine Daten ausschließlich aus dem Epidemiologischen Melderegister (EMS) und wird täglich, 14:00 Uhr, aktualisiert. Das EMS ist das offizielle Register, in welches von den Bezirksbehörden sowie von Labors eingetragen wird.

Das Bundesministerium für Inneres erhebt die Zahlen im Rahmen der Koordination des Staatlichen Krisen- und Katastrophenmanagements im Einsatz- und Koordinationscenter (EKC) über eine Videokonferenz. Diese Zahlen können Fälle enthalten, die im EMS noch nicht erfasst sind.

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