So schaut der Fahrplan zu den Öffnungen im Detail aus

Die Bundesregierung stellte bei der Pressekonferenz erste Öffnungsschritte für Mai in Aussicht.
Die Bundesregierung stellte bei der Pressekonferenz erste Öffnungsschritte für Mai in Aussicht.Georges Schneider / picturedesk.com
Die Bundesregierung rechnet im Mai mit einer massiven Trendwende in der Coronakrise. Dann sollen auch neue Lockerungen folgen.

Die Bundesregierung, Landeshauptleute und zahlreiche Experten sind sich darüber einig, dass die derzeitige Situation in den Krankenhäusern derzeit keine großen Lockerungen zulassen. Während in Ostösterreich der Lockdown gar bis 18. April verlängert wird, setzt man im Westen weiter auf regionale Maßnahmen. Vorsichtiger Optimismus ist dennoch angebracht.

Eigene Kommission eingesetzt

"Öffnungen sind ab Mai realistisch. Die Voraussetzung ist natürlich, dass sich die Lage stabilisiert, dass die Infektionszahlen tendenziell nach unten gehen", erklärt Vizekanzler Werner Kogler, der den erkrankten Gesundheitsminister Rudolf Anschober vertrat, im Rahmen einer Pressekonferenz im Anschluss an den Corona-Gipfel. Diese Öffnungen betreffen, "Gastronomie, Kunst und Kultur, Veranstaltungen im allgemeinen, Sport etc.", so Kogler.

Um diese vorzubereiten, soll eine Kommission etabliert werden. In dieser sollen die Sozialpartner ebenso vertreten sein wie Städte- und Gemeindebund, der Vorsitzende der Landeshauptleutekonferenz Hermann Schützenhöfer und Vertreter der Branchen. Ziel sei es, in etwa 14 Tagen, "Näheres bekanntzugeben, nachdem in manchen Bereichen Vorlaufzeiten notwendig sind, damit das sinnvoll angegangen werden kann - obwohl wir gleichzeitig wissen, dass sich eine Pandemie nicht planen lässt."

Burgenlands Landeschef Hans Peter Doskozil möchte bereits kommende Woche Gespräche mit dem Gesundheitsminister aufnehmen, um ein Regelwerk für Öffnungsschritte zu definieren. "Nötig sind verbindliche Kriterien, wann welche Lockerungen möglich sind. Wenn die Situation stabil bleibt, wenn die Zahlen weiter zurückgehen, muss für die Menschen klar erkennbar sein, welche Öffnungsschritte nach 18. April tatsächlich gesetzt werden können", fordert Doskozil.

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