5.500 Corona-Fälle, schon 90 auf Intensivstationen

In Österreich wurden bis jetzt 5.560 Corona-Fälle (Stand 15 Uhr) gemeldet. Hotspot bleibt weiterhin Tirol mit 1.393 Erkrankten.
Am Mittwoch gab es in Österreich einen weiteren Anstieg der Corona-Fälle. Insgesamt sind 5.560 Personen mit dem Virus infiziert. Im Vergleich zu Dienstag entspricht das einer Steigerung

von 14,03 Prozent. Die Regierung zielt auf ein Wachstum der Kurve im einstelligen Bereich ab. 38 Menschen sind bisher gestorben.

Tirol hat mit 1.393 die meisten Erkrankten, gefolgt von Oberösterreich mit 915. In Niederösterreich sind 750 Personen mit dem Virus infiziert. Hier die Auflistung der restlichen Bundesländer: Wien (702), Steiermark (627), Salzburg (516), Vorarlberg (407), Kärnten (161), Burgenland (89).

CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Im Bundesland Salzburg gab es am Mittwoch das erste Corona-Todesopfer. Ein 84-jähriger Mann verstarb im Uniklinikum Salzburg, "Heute" berichtete. Der Patient war seit vielen Jahren gesundheitlich schwer beeinträchtigt und hatte mehrere Vorerkrankungen. Auch in Niederösterreich starb ein Mann im Spital in Hollabrunn.

96 Prozent mit mildem Verlauf



Bisher wurden 32.407 Tests durchgeführt. Die meisten Erkrankten sind zwischen 45 und 54 Jahren alt. Auch gab es positive Tests bei jüngeren Gruppen. Derzeit sind 97 Kinder im Alter zwischen 0 und 14 Jahren erkrankt.

Wie Gesundheitsminister Rudolf Anschober in einer Aussendung mitteilte, weisen 96 Prozent der infizierten Österreicher einen sehr milden Krankheitsverlauf auf und bleiben in häuslicher Pflege. 3,5 Prozent werden in einem Krankenhaus betreut. 0,5 Prozent müssen auf die Intensivstation. Neun Menschen haben sich bisher von der Krankheit wieder erholt. Da derzeit das Online-Dashboard des Gesundheitsministeriums überarbeitet wird, liegen die abendlichen Corona-Zahlen noch nicht vor. Man arbeite aber intensiv an einer Fertigstellung des Updates, hieß es gegenüber "Heute". Wir werden die aktuellen Corona-News nachreichen, sobald sie vorliegen.



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