Harte Corona-Strafe für Quarantäne-Wanderin (22)

Trotz Ausgangssperre und Quarantäne unternahm eine 22-Jährige in Ischgl eine kleine Wanderung. Die junge Frau musste gerettet werden, nun droht ihr eine harte Strafe.
Obwohl sie eigentlich seit 13. März aufgrund des Coronavirus in Ischgl unter Quarantäne steht, entschloss sich ein 22-jähriges Zimmermädchen aus Tschechien, dennoch einen Wander-Ausflug zu unternehmen.

Doch die Wanderung endete für die junge Frau anders als geplant. Wie "Heute" berichtete, musste die 22-Jährige nämlich mit einem Hubschrauber gerettet werden, da sie auf dem schneebedeckten Weg und der Dunkelheit nicht mehr weiter konnte.

Das Zimmermädchen blieb bei der Aktion zwar unverletzt, wurde aber wegen Missachtung der Verkehrsbeschränkung nach dem Epidemiegesetz angezeigt.

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"Heute" fragte bei der Polizei nach, mit welcher Strafe die 22-Jährige nun im schlimmsten Fall rechnen muss. "Der Fall liegt bei der Bezirkshauptmannschaft Landeck. Die genaue Strafe ist aber noch nicht bekannt", erklärt ein Polizeisprecher.

Dennoch könnte es für die Frau aus Tschechien nun richtig teuer werden. Denn wer laut Epidemiegesetz einen Ort betritt, dessen Betreten untersagt ist, begeht eine Verwaltungsübertretung. Und eine solche Übertretung ist mit bis zu 3.600 Euro zu bestrafen.



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