Der Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) hat rigoroses Vorgehen gegen Lokale angekündigt, die sich nicht an die Corona-Bestimmungen halten.
In einem Facebook-Video sagt Luger, dass sich der Krisenstab auf die Maßnahmen verständigt habe. Luger: "Wir haben im Krisenstab vereinbart, dass wir Gastlokale und Bars, die mehrmals und wider besseres Wissen gegen die Regeln verstoßen, schließen werden".
Es gäbe bereits "einige", die so Luger "an die Reihe kommen werden". Das solle auch all jenen eine Warnung sein, die noch nicht so viele Anzeigen haben, so Luger.
Derzeit wird noch erörtert, auf welcher rechtlichen Grundlage die Strafe erfolgen, es könnte sogar bis zum Entzug der Konzession gehen.
Kontrolliert werden soll und wird die Einhaltung von der Polizei. Die machte gerade eine Aktion scharf in der Stadt und dabei zeigte sich, dass es immer die gleichen etwa fünf Lokalbetreiber sind, die sich nicht an die Corona-Regeln halten.
Eines davon hat dem Vernehmen nach kürzlich eine Beach-Party veranstaltet. Deshalb droht diesem Lokal jetzt konkret die Schließung.
In Linz-Stadt gab es am Mittwochfrüh (Stand 8 Uhr) 115 bestätigte Corona-Fälle. In ganz OÖ waren es 448. Laut Stadtchef Luger sind rund die Hälfte der Fälle in Linz auf den Freikirchen-Cluster zurückzuführen.
In der Nähe von Linz, im Bezirk Perg, ist die Lage nach einem Corona-Ausbruch ernst. Die Gemeinde musste das Freibad, den Kindergarten, Spielplätze und Parks sperren – mehr hier.