Wintersport

Corona-Update! Welche ÖSV-Adler können zur Flug-WM?

Corona-Chaos vor der Skiflug-WM! Im ÖSV-Lager herrscht wieder leichter Optimismus. Der Fahrplan für Planica.
Sebastian Klein
08.12.2020, 12:23

Acht Springer und ihr Cheftrainer Andreas Widhölzl haben sich mit dem Coronavirus angesteckt. Der ÖSV wird von der Pandemie unmittelbar vor dem Saisonhighlight, der Skiflug-WM in Planica, auf eine harte Probe gestellt. Noch immer ist nicht klar, welche Springer Österreich am kommenden Wochenende vertreten werden.

Nun beginnt sich das Lazarett langsam zu lichten. Die Vorzeichen auf ein Team aus starken Vertretern stehen wieder besser. Gregor Schlierenzauer und Philipp Aschenwald wurden am Montag negativ auf das Coronavirus getestet. Sie haben ihre Covid-19-Erkrankung überstanden. Ihr Start gilt als wahrscheinlich.

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Für Stefan Kraft und Michael Hayböck wird Planica aber zum Wettlauf mit der Zeit. Sie wurden am Dienstag erstmals negativ getestet. Cheftrainer Widhölzl, auch ihm geht es besser, will aber Krafttrainings der beiden abwarten, ehe er über einen Start entscheidet. Das Team wird erst am Mittwoch nominiert. Die Springer wurden am 21. beziehungsweise 22. November positiv getestet und befanden sich zuletzt in Selbstisolation.

Das erste Training in Planica findet schon am Donnerstag statt, gefolgt von der Qualifikation. Die Athleten müssen nach ihrer Ankunft am Austragungsort am Mittwoch einen weiteren negativen Test abgeben, um startberechtigt zu sein.

Auch im Falle, dass das Quartett tatsächlich springen kann, bleibt die Vorbereitung auf die WM natürlich alles andere als optimal. Schlierenzauer klagte beispielsweise während seiner Erkrankung in seinem Blog über hohes Fieber. Es geht ihm zwar wieder besser, ein Herz-Lungen-Check blieb unauffällig, das Leistungsoptimum zu erreichen ist so aber schwierig.

Keine Chance auf einen Start haben vier ÖSV-Springer, die am vergangenen Wochenende beim Weltcup in Russland erstmals positiv auf das Virus getestet wurden: Daniel Huber, Jan Hörl, Manuel Fettner und Thomas Lackner. Sie wurden unter Einhaltung der behördlichen Vorgaben ausgeflogen, um einer mehrtägigen Quarantäne in Russland zu entgehen. Am Wochenende zeigte keiner von ihnen Symptome.