Neos wollen Patienten aus Ausland aufnehmen

In Wien gebe es genügend freie Intensivbetten, um zehn schwer Erkrankte aus stark betroffenen Ländern wie Italien oder Spanien aufzunehmen, so Neos Wien-Chef Christoph Wiederkehr (hier auf einem Foto aus der Zeit vor Corona).
In Wien gebe es genügend freie Intensivbetten, um zehn schwer Erkrankte aus stark betroffenen Ländern wie Italien oder Spanien aufzunehmen, so Neos Wien-Chef Christoph Wiederkehr (hier auf einem Foto aus der Zeit vor Corona).Bild: Sabine Hertel

In Wien gebe es genügend freie Intensivbetten, um stark betroffenen Ländern zu helfen, so Klubchef Wiederkehr. Er will nun zehn Betten für ausländische Corona-Patienten freimachen.

Bereits im März nahmen die Bundesländer Salzburg und Tirol Patienten aus Frankreich und Südtirol auf, die schwer an Covid-19 erkrankt sind, "Heute" hat berichtet.

Eine ähnliche Geste der "europäischen Solidarität" will Neos Wien-Klubchef Christoph Wiederkehr nun auch von Wien sehen. "Während das Virus in Ländern wie Italien und Spanien die Kapazitäten des Gesundheitssystems gesprengt hat, stehen in Wien noch rund ein Drittel aller Intensivbetten frei. Ein Intensivbett mit Beatmungsgerät kann für einen erkrankten Menschen den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten. Jetzt ist der Zeitpunkt wo wir zusammenhalten und uns gegenseitig unter die Arme greifen müssen", so Wiederkehr.

Es sei jetzt an der Zeit, ein Zeichen der europäischen Solidarität zu setzen. Wien habe ausreichend Kapazitäten, um zehn Intensivpatienten aus den besonders von Corona betroffenen Ländern wie Italien, Frankreich oder Spanien aufzunehmen. "Das wäre eine wichtige Geste des europäischen Zusammenhalts!", so Wiederkehr.

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