Corona-Hotspot Österreichs: Hier gibt's 1.177 neue Fälle

In Oberösterreich gab es von Dienstag auf Mittwoch 1.177 neue Fälle – und auch mehr Patienten auf den Intensivstationen.
In Oberösterreich gab es von Dienstag auf Mittwoch 1.177 neue Fälle – und auch mehr Patienten auf den Intensivstationen.Teaserimage-Importer
Seit Monaten war die Corona-Situation in Oberösterreich nicht mehr so alarmierend wie aktuell: Von Dienstag auf Mittwoch gab es 1.177 Neuinfektionen.

Die Sorge wird immer größer. Steht uns ein Corona-Winter mit knallharten Maßnahmen bevor?

Denn: Momentan explodieren die Corona-Zahlen – vor allem in Oberösterreich. Dort gab es von Dienstag auf Mittwoch alarmierende 1.177 Neuinfektionen, wie das Dashboard des Krisenstabs zeigt.

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Aktuell sind in Oberösterreich 5.423 Menschen mit Corona infiziert, 156 davon liegen auf Normalstationen in den Spitälern, 31 weitere auf Intensivstationen.

Zum Vergleich: Österreichweit gab es 3.727 Neuinfektionen – ein gutes Drittel davon, wie gesagt, alleine in Oberösterreich.

Im Corona-Zahlen-Ranking hinter Oberösterreich: Wien mit 714, Steiermark mit 516 und Niederösterreich mit 508.

Geringe Impfquote schuld an Zahlen?

Mit ein Grund für die alarmierende Lage könnte die geringe Impfquote in Oberösterreich sein, diese liegt bei 56,9 Prozent – und ist die niedrigste in ganz Österreich. Auch hier zum Vergleich: Das Burgenland hat eine Impfquote von 69,4 Prozent – und nur 54 aktuelle Corona-Neuinfektionen.

Am geringsten ist die Impfquote in Oberösterreich im Bez. Braunau. Dort beträgt sie nur 51,7 Prozent. Und Braunau ist auch genau der Bezirk, in dem die 7-Tages-Inzidenz oberösterreichweit am höchsten ist: knapp 469. Wie berichtet, drohen in Braunau damit wieder Ausreisekontrollen.

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