Cosmó ist Österreichs neue "ESC"-Hoffnung und erzählte beim Besuch in der "Heute"-Redaktion, wie unterschiedlich seine beiden Welten sind. Auf der Bühne auffällig und schillernd – im Hörsaal ganz anders.
"Benjamin Gedeon sitzt in der Uni-Vorlesung und ist still und Cosmó ist auf der Bühne und ist laut."
Für ihn ist das kein Widerspruch, sondern ein System. Das Studium der Zahnmedizin pausiert nur vorübergehend, danach kehrt er zurück. Mit Pailletten-Top? Sicher nicht. "Ich würde halt jetzt nicht mit so einem Paillettentop in die Univorlesung gehen, sondern halt reduzierter."
Die Kunstfigur macht allerdings vieles leichter, sagt er selbst. Über sein extravagantes Bühnenstyling sagt er: "Kleider machen wirklich aus, wie man sich fühlt. Man muss sich auch wohlfühlen, aber das gibt einem schon nochmal einen Push." Durch die Kunstfigur gewinnt er an Selbstbewusstsein.
Für ihn ist die sie aber kein Versteck, sondern eine Erweiterung seiner Persönlichkeit. "Es ist schon ein Teil von mir, dem ich halt jetzt mehr Aufmerksamkeit schenke." So kann er zwischen Alltag und Popstar-Leben wechseln – und beides voll ausleben. Zwei Seiten, ein Mensch.