Am 23. April kam es zu einem folgenschweren Unfall in NÖ – ein Taxi-Kleinbus krachte in einen Pkw.
Der schwere Verkehrsunfall hatte sich im Bezirk Tulln ereignet: Bei Moosbierbaum (Gemeinde Atzenbrugg) kollidierten ein Pkw und ein Kleinbus – für einen Mann kam jede Hilfe zu spät.
Der Unfall passierte gegen 19.30 Uhr im Bereich einer Kreuzung nahe eines Golfplatzes. Laut Einsatzkräften wollte der Kleinbus – bei dem es sich um ein Taxi handelte – die Kreuzung in Richtung Trasdorf überqueren. Gleichzeitig näherte sich ein Pkw aus Richtung Zwentendorf, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und krachte seitlich in das Fahrzeug.
Im Taxi befand sich neben dem Lenker eine sechsköpfige Gruppe aus Linz. Einer der Insassen, ein 53-jähriger Mann, wurde bei dem Crash tödlich verletzt und starb noch an der Unfallstelle. Drei weitere Personen erlitten schwere Verletzungen.
Auch der 57-jährige Pkw-Lenker sowie der Taxifahrer wurden leicht verletzt. Insgesamt mussten acht Personen medizinisch versorgt werden.
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften hatte ausrücken müssen: Rund 60 Helferinnen und Helfer standen im Einsatz, darunter mehrere Feuerwehren, Rettungsteams sowie zwei Notarzthubschrauber. Die Verletzten wurden nach der Erstversorgung in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Die Unfallstelle musste vorübergehend gesperrt werden, der Verkehr wurde umgeleitet. Die genaue Ursache des schweren Crashs war vorerst noch unklar und Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.
Laut "NÖN" wollten die Freunde aus Linz und dem Bezirk Linz-Land nach der Golfrunde zum Heurigen, verzichteten aber auf ihre Privatautos, die sechsköpfige Gruppe bestellte ein Taxi.
Laut "NÖN" dürfte der Lenker des Kleinbusses, ein 33-Jähriger, beim Verlassen des Golfplatzes eine Stopptafel übersehen haben. In der Folge kam es zur Kollision mit einem Pkw, der von einem 20-Jährigen in Richtung Moosbierbaum gelenkt wurde.
Für einen 53-jährigen Mann aus Linz kam trotz rascher Hilfe jede Unterstützung zu spät – er starb noch an der Unfallstelle. Zwei weitere Personen wurden lebensgefährlich verletzt, eine erlitt schwere Verletzungen, vier Opfer kamen mit leichten Blessuren davon.
Tragisch: Ein weiterer 53-jähriger Linzer, der ebenfalls schwer verletzt worden war, erlag laut "NÖN" wenige Tage später im Krankenhaus seinen Verletzungen. Trotz intensiver medizinischer Behandlung konnte sein Leben nicht gerettet werden.