Im Kreuzungsbereich bei Trasdorf kam es am frühen Donnerstagabend zu einem folgenschweren Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen. Aus bislang ungeklärter Ursache kollidierten die Fahrzeuge, wodurch insgesamt acht Personen in das Unfallgeschehen verwickelt wurden.
Die Rettungsleitstelle Notruf Niederösterreich alarmierte umgehend ein Großaufgebot an Einsatzkräften, darunter mehrere Notarzthubschrauber (NAH C2, NAH C15), Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF Tulln, NEF Lengbach) sowie mehrere Rettungsfahrzeuge des Samariterbundes Traismauer und des Roten Kreuzes aus Tulln und Atzenbrugg.
Zusätzlich wurde der Bezirkseinsatzleiter des Roten Kreuzes Tulln zur Einsatzstelle entsandt. Seitens der Feuerwehr wurden die Feuerwehren Trasdorf, Atzenbrugg, Heiligeneich, Sitzenberg und Zwentendorf mittels Sirenenalarm zu einer vermutlichen Menschenrettung gerufen.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage: Zwei Personen befanden sich in einem kritischen Zustand, weshalb Sanitäter und ein First Responder umgehend mit Reanimationsmaßnahmen begannen. Kurz darauf trafen die ersten Notärzte an der Unfallstelle ein und unterstützten die medizinische Versorgung.
Aufgrund der ersten Lagemeldung wurde zusätzlich ein Mitarbeiter von LeoMobil zur Unterstützung des Bezirkseinsatzleiters angefordert. Sämtliche Verletzten wurden nach notärztlicher Erstversorgung in umliegende Krankenhäuser transportiert bzw. mit Notarzthubschraubern ausgeflogen.
Trotz intensiver Bemühungen der Einsatzkräfte kam für eine schwerstverletzte Person jede Hilfe zu spät – die Person verstarb noch an der Unfallstelle. Die Feuerwehren unterstützten den Rettungsdienst während der gesamten Einsatzdauer bei der Versorgung der Verletzten.
Nach Abschluss der polizeilichen Unfallaufnahme wurden die beschädigten Fahrzeuge geborgen und auf einem gesicherten Abstellplatz abgestellt. Die genaue Unfallursache ist derzeit Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.