Die unheimliche Serie geht weiter: Einbruchsdiebstähle und Störungen der Totenruhe wurden nun auch in Großweikersdorf (Bezirk Tulln, NÖ) entdeckt.
Am Donnerstag, 23. April, habe eine Familie bemerkt, dass ihre Gruft beschädigt worden war – wie auch die "NÖN" berichtet.
Die Polizei wurde verständigt und es wurden an 50 Gräbern und Grüften am Friedhof von Großweikersdorf Spuren von Einbrüchen gefunden.
Bürgermeister Alois Zetsch (ÖVP) erklärt gegenüber den "NÖN": "Die Täter haben die aufgebrochenen Steinplatten wieder zurückgelegt, sodass das Ausmaß nicht gleich ersichtlich war." Die Schadenshöhe könne noch nicht genannt werden.
"Grundsätzlich ist es so: Alle die halt irgendetwas feststellen, müssen bei der Polizei Anzeige erstatten", so Zetsch im "Heute"-Gespräch.
Ob es bereits Ermittlungsergebnisse gibt, wisse er nicht. Alle Grabbesitzer sollen aber angeschrieben werden, damit sie wegen eventueller Schäden nachschauen können. Die Polizei soll dann informiert und Anzeige erstattet werden.
Das Landeskriminalamt Niederösterreich hat auch in diesem Fall die Ermittlungen übernommen. Sachdienliche Hinweise sollen unter der Telefonnummer 059 133 30-3333 oder bei der Polizei Großweikersdorf gemeldet werden.