Unheimliche Serie in NÖ

Goldzahn-Diebe brechen reihenweise Gräber auf

Auf mehreren Friedhöfen wurden Särge aufgebrochen und vor allem Goldzähne gestohlen. Dafür wurden bei den Leichen Teile des Kiefers herausgebrochen.
Victoria Carina  Frühwirth
09.04.2026, 14:19
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Seit zumindest April 2025 stehen bislang unbekannte Täter im Verdacht, auf mehreren Friedhöfen in Niederösterreich die Totenruhe gestört zu haben. Die Vorgehensweise ist dabei besonders verstörend.

Toten wurden Zähne und Kiefer herausgebrochen

Wie die Polizei mitteilt, wurden Grabplatten auf verschiedenen Friedhöfen (Anm.: zuletzt betroffen: Korneuburg und Weigelsdorf) verschoben und anschließend Gruften sowie Gräber geöffnet. In weiterer Folge drangen die Täter in die Ruhestätten ein und schnitten oder brachen sogar Särge auf.

Keine bestimmte Ethnie oder Gemeinschaft

Die betroffenen Gräber gehören laut Polizei keiner bestimmten Ethnie, Gruppe oder Gemeinschaft an, gegen die sich die Taten gezielt gerichtet haben können.

Besonders brisant: Bei einigen Leichen fehlten einzelne Zähne. Laut Polizei NÖ "waren Teile des Kiefers herausgebrochen, was darauf hinweist, dass offensichtlich Goldzähne entnommen wurden". Ein Diebstahl konnte jedoch nicht eindeutig festgestellt werden, da Hinterbliebene keine Angaben machen konnten, ob die Verstorbenen Goldzähne trugen oder sich Wertgegenstände im Sarg befunden hatten.

Suche nach Zeugen gestartet

Die Taten dürften vor allem in den Nachtstunden passiert sein. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Täter gezielt vorgehen könnten – möglicherweise wurden Gräber zuvor ausgespäht.

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Die Landespolizeidirektion NÖ richtet sich jetzt an die Bevölkerung in ganz Niederösterreich: Wer hat in der Nacht verdächtige Personen oder Fahrzeuge bei Friedhöfen bemerkt? Auch Beobachtungen am Tag – etwa ungewöhnliche Aktivitäten im Bereich von Gräbern – könnten entscheidend sein.

Hinweise werden an jede Polizeidienststelle in Niederösterreich oder telefonisch an das Landeskriminalamt Niederösterreich unter 059 133 30-3333 erbeten. Verdächtige Wahrnehmungen sollen zudem umgehend über den Notruf 133 gemeldet werden.

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