Großalarm gegen 9.15 Uhr bei Langenlois, rund eineinhalb Kilometer vom Flugplatz in Gneixendorf entfernt: Eines der beiden Ultraleichtflugzeuge führte einen Schleppvorgang mit einem Segelflugzeug aus.
Nach dem Ausklinken des Segelfliegers flog das Kleinflugzeug eine Kurve, wo es in 350 Metern Höhe mit einem zweiten, zuvor in Gneixendorf gerade gestarteten, Kleinflugzeug zusammenkrachte.
Beide Flugzeuge gerieten beim Aufprall mitten in den Weingärten in Brand. Für die beiden Piloten (36, 70) kam jede Hilfe zu spät. Flugzeugteile lagen über mehrere Hundert Meter verstreut. Das Segelflugzeug war in den Unfall nicht involviert und konnte sicher landen.
Laut Bezirksfeuerwehrsprecher Gernot Rohrhofer waren rund 160 Feuerwehrleute, Mitarbeiter des Roten Kreuzes und Polizisten im Einsatz. Da nicht klar war, ob das mit Pyrotechnik versehene ballistische Selbstrettungssystem der Flugzeuge ausgelöst hatte, rückte auch der Entschärfungsdienst an, mit Wasserwerfern konnte weiter gelöscht werden.
Bei den Toten soll es sich um einen jungen Unternehmer und einen ehemaligen ärztlichen Direktor handeln. Die Ermittlungen zum Unfallhergang laufen.