Ein 20-Jähriger Möchtegern-Rennfahrer drückte am Sonntag gegen 3 Uhr morgens das Gaspedal seines Autos voll durch. Augenzeugen zufolge soll er mit etwa 100 km/h über den Gürtel gerast sein. Eine Polizeistreife wurde auf den Raser und seine quietschenden Reifen aufmerksam und nahm sofort die Verfolgung auf.
Der Lenker hatte allerdings nicht vor anzuhalten und versuchte über die Heiligenstädter Straße zu flüchten. Wie die Wiener Polizei gegenüber "Heute" bestätigt, ignorierte der 20-Jährige jegliche Anhaltezeichen. Bei der Gunoldstraße kam es schließlich zu einem Verkehrsunfall – der Raser touchierte ein geparktes Fahrzeug und blieb schließlich stehen.
Vor Ort konnte weder eine Alkoholisierung, noch Drogeneinfluss festgestellt werden. Warum der Wiener also versuchte zu flüchten, bleibt vorerst ein Rätsel. Laut Polizeisprecher Markus Dittrich kassierte er mehrere Anzeigen wegen diverser Verwaltungsübertretungen.