Star der neuen Motorenpalette ist der Hybrid 150 4x4 mit elektrischem Allradantrieb, der ab April 2026 bestellbar sein soll.
Vorn arbeitet ein 1,2-Liter-Mild-Hybrid-Benziner mit 140 PS, hinten unterstützt ein 31 PS starker Elektromotor. Zusammen stehen 154 PS Systemleistung bereit. Der Verbrenner liefert 230 Nm Drehmoment, der E-Motor steuert bis zu 87 Nm an der Hinterachse bei. Geschaltet wird über ein 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe mit Lenkradwippen. Eine echte Neuheit im Segment ist das zweistufige Getriebe für den hinteren Elektromotor: Es sorgt bei niedrigen Geschwindigkeiten für kräftigen Antritt und hält die Traktion bis 140 km/h aufrecht. Im Neutralmodus wird die Hinterachse entkoppelt, was Reibung und Verbrauch senkt.
Sechs Fahrprogramme – von Auto über Schnee und Sand bis hin zu Hill Descent Control – machen die Modelle fit für Stadt, Landstraße und Gelände. Im urbanen Betrieb sind bis zu 60 Prozent elektrisches Fahren möglich.
Beim Duster ersetzt der neue Hybrid 155 den bisherigen Hybrid 140. Er kombiniert einen 109 PS starken Benziner mit zwei Elektromotoren, einer 1,4-kWh-Batterie und einem automatisierten, kupplungslosen Getriebe. In der Stadt sind bis zu 80 Prozent elektrische Fahranteile drin. Der Normverbrauch liegt bei 4,7 Litern pro 100 Kilometer, die CO₂-Emissionen bei 107 g/km.
Als Einstieg bleibt der Mild Hybrid 140 mit 1,2-Liter-Dreizylinder-Turbo, 48-Volt-Technik und manuellem Sechsganggetriebe. Er reduziert Verbrauch und Emissionen um rund zehn Prozent. Alle Antriebe erfüllen die Abgasnorm Euro 6e. Frische Ausstattungsdetails runden das Update ab.
Stefan Gruber, www.autoguru.at