Wer schon einmal in einem Hotelzimmer übernachtet hat, kennt das Bild: Ein sorgfältig gemachtes Bett mit Kissen, Tagesdecke und einem schmalen Stoffstreifen am Fußende. Dieser sogenannte Bettschal oder Plaid wirkt auf den ersten Blick wie reine Dekoration.
Doch tatsächlich steckt mehr dahinter. Der Bettschal hat nicht nur einen optischen Zweck, sondern übernimmt auch eine praktische Rolle im Hotelzimmer.
Der Bettschal besteht in Hotels meist aus einem widerstandsfähigen und pflegeleichten Material, wie chip.de berichtet. Seine Hauptfunktion ist hygienischer Natur: Da viele Hotelzimmer keine eigene Sitzmöglichkeit haben, setzen sich Gäste oft ans Fußende des Bettes – etwa um die Schuhe zu binden oder etwas aus dem Gepäck zu holen.
Dabei tragen sie in der Regel noch ihre Straßenkleidung, die tagsüber mit verschiedensten Oberflächen in Berührung gekommen ist. Der Bettschal schützt die weiße Bettwäsche vor Verschmutzung und Keimen.
Die weiße Bettwäsche in Hotels hat übrigens ebenfalls gute Gründe: Sie signalisiert Sauberkeit und Frische. Zudem lässt sie sich leichter bei hohen Temperaturen waschen und hygienisch reinigen. Kleine Flecken sind sofort sichtbar – das schafft Transparenz und Vertrauen.
Der Bettschal ist außerdem die moderne und praktikablere Alternative zur großen, unhandlichen Tagesdecke. Er wird gezielt als Designelement verwendet und ist in Farbe und Gestaltung dem Hotelstil angepasst.