Hotelzimmer wirken auf den ersten Blick makellos. Doch dieser Eindruck täuscht oft. Denn auch wenn Zimmer gereinigt werden, heißt das nicht automatisch, dass sie keimfrei sind. Gerade Böden zählen zu den am stärksten belasteten Flächen.
Teppiche, Fliesen oder Parkett kommen täglich mit Schuhen, Koffern und auf unterschiedlichsten Oberflächen in Kontakt. Studien zeigen, dass sich dort Bakterien und Pilze sammeln können und selbst nach der Reinigung zurückbleiben. Besonders problematisch: Diese Keime sind unsichtbar und leicht zu übersehen.
Teppichböden gelten als heikel, denn Studien zeigen, dass sie Staub, Allergene und Mikroorganismen deutlich stärker aufnehmen als glatte Böden. Beim Gehen werden diese Partikel wieder aufgewirbelt und gelangen in die Luft.
Vor allem bei Feuchtigkeit können sich Pilze vermehren. Das bedeutet nicht, dass jeder Teppich krank macht. Doch oft fungiert er als unsichtbares Biotop für Belastungen, die man weder sieht noch sofort bemerkt.
Ein besonders sensibler Bereich ist das Badezimmer. Rund um die Dusche, das Waschbecken oder das WC herrscht oft eine feuchte Umgebung. Die ideale Umgebung für Pilze und Viren. Hier steigt das Risiko, sich mit Fußpilz oder Warzenviren anzustecken, deutlich.
Barfußlaufen im Hotel ist kein Muss. Schon einfache Maßnahmen helfen, das Risiko zu minimieren. Hausschuhe, Socken oder Flip-Flops bieten ausreichend Schutz und verhindern eine Ansteckung mit verschiedenen Viren und Keimen.