"Kampf weiterführen"

Dank an Orbán – Tausende bei rechter Demo in Mailand

Tausende Menschen hatten sich in Mailand versammelt, um gegen illegale Migration zu demonstrieren. Dabei wurde Viktor Orbán gefeiert.
Newsdesk Heute
18.04.2026, 22:53
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Mehrere tausend Menschen haben am Samstag in Mailand an einer Kundgebung der rechtspopulistischen EU-Parlamentsfraktion Patrioten für Europa gegen irreguläre Migration teilgenommen.

Der Niederländer Geert Wilders sagte bei der Versammlung am Samstag vor dem Mailänder Dom, dass die "originären Einwohner Europas von einem Tsunami der Masseneinwanderung getroffen" worden seien.

Salvini dankt Orbán

Neben Wilders nahmen auch der Chef der italienischen Lega–Partei und Vize-Ministerpräsident Matteo Salvini sowie der Chef des französischen Rassemblement National (RN), Jordan Bardella, an der Kundgebung teil. Salvini dankte in seiner Rede dem abgewählten ungarischen Regierungschef Viktor Orbán, der nicht nach Mailand angereist war.

"Lieber Viktor, Du hast die Grenzen verteidigt und Menschenhändler und Waffenhändler bekämpft", sagte Salvini. "Lasst uns alle zusammen diesen Kampf weiterführen, für die Freiheit und die Herrschaft des Rechts."

Bardella sagte bei der Kundgebung, dass der Sieg seiner Partei bei der französischen Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr "in Reichweite" sei. Bardella wird bei der Wahl womöglich selbst als Präsidentschaftskandidat antreten, sollte RN-Fraktionschefin Marine Le Pen im Juli in einem Berufungsverfahren um veruntreute EU-Gelder die Kandidatur für politische Ämter untersagt werden.

Linke starteten Gegendemo

In wenigen hundert Metern Entfernung von der Kundgebung der Patrioten für Europa fand eine Gegendemonstration mit ebenfalls mehreren tausend Teilnehmern statt, zu der linksgerichtete Gruppierungen aufgerufen hatten. Beide Versammlungen wurden von einem Großaufgebot der Polizei voneinander abgeschirmt.

Die Versammlung der Patrioten für Europa fand am selben Tag statt wie ein Treffen linksgerichteter Staats- und Regierungschefs aus der ganzen Welt in Barcelona. Bei dem Treffen in Spanien beschworen die Teilnehmer ihren Zusammenhalt zum Schutz der Demokratie vor Rechtspopulisten.

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