"Dann ist Österreichs Präsident Marko Arnautovic" – der ÖFB-Rekordtorschütze sorgt einmal mehr mit einem lockeren Spruch für Lacher. Bei einem gemeinsamen Interview mit David Alaba und Franck Ribery bei der "Icon League" griff der Teamstürmer seine frühere "Marko for President"-Aktion erneut augenzwinkernd auf.
Eigentlich ging es zunächst um die deutsche Nationalmannschaft. Arnautovic fiel dabei mit einer knappen Analyse auf. "Ich finde sie gut", meinte der Wiener trocken. Auf Nachfrage legte er nur wenig ausführlicher nach: "In der Mannschaft ist sehr viel Talent und ich finde sie gut."
Für mehr Unterhaltung sorgte anschließend Franck Ribery. Der frühere Bayern-Star erklärte nicht nur Deutschland und Frankreich zu WM-Favoriten, sondern auch Österreich. "Ich muss auch Österreich sagen, weil ich habe hier zwei Brüder", sagte der Franzose mit Blick auf Arnautovic und Alaba.
Dann kam das Gespräch auf Arnautovic' scherzhafte Präsidentschafts-Ambitionen. "Ich brauche noch paar Stimmen. Dann ist Österreichs Präsident Marko Arnautovic", grinste der ÖFB-Rekordteamspieler.
Der Sager knüpft an eine Aktion aus den vergangenen Wochen an. Damals war in sozialen Netzwerken ein Video aufgetaucht, das Arnautovic beim Aufhängen von Wahlplakaten zeigte. Unter dem Motto "Marko for President" wurde dabei humorvoll eine Präsidentschaftskampagne inszeniert.
In einem kurzen Clip hatte Arnautovic zuletzt mit gespielt ernster Wahlkampfrhetorik erklärt: "Ja, die Gerüchte stimmen." Kurz darauf die Pointe: "Marko for President – für mehr Feiertage."
Damit spielte der Teamspieler auf seine frühere Forderung an, einen erfolgreichen WM-Qualifikationstag zum Feiertag zu machen. Tatsächlich handelte es sich bei der ganzen Aktion um einen Werbecoup eines Autobauers.