Herbert Prohaska, Hans Krankl, Andreas Herzog, Toni Polster – sie alle sind herausragende Fußballer und haben Österreichs Nationalteam über Jahre hinweg geprägt. Doch wenn es nach Bayern-München-Legionär Konrad Laimer geht, dann kann es auf die Frage nach dem größten rot-weiß-roten Fußballspieler aller Zeiten nur eine Antwort geben: David Alaba.
"Mit der Erfahrung, die er gemacht hat – als Spieler und als Mensch – kann er der Mannschaft sehr, sehr viel geben. Das macht er jeden Tag, das macht er auf und neben dem Platz. So können er und die anderen auch jeden Einzelnen besser machen", lobte Laimer Österreichs Teamkapitän im "ORF". Alaba hat bei Real Madrid, wo sein Vertrag am Saisonende ausläuft, zwar keine Zukunft mehr, ist für das Nationalteam allerdings ein äußerst wichtiger Leistungsträger. Gerade auch mit Blick auf die WM-Endrunde in den USA, in Kanada und Mexiko – das ÖFB-Team hat sich erstmals seit 28 Jahren wieder qualifiziert.
Deshalb ist für den variabel einsetzbaren Bayern-Legionär auch ganz klar: "Er ist der größte österreichische Spieler. Allein, was er auf Vereinsebene gewonnen hat", unterstrich Laimer. Alaba habe sich mit dem ÖFB-Team erstmals für eine EM-Endrunde qualifiziert, nun die WM erreicht. "Das hat vor ihm noch keiner geschafft. Er ist da der Vorreiter. Darum gibt es da nicht viel zu sagen. Er ist der größte österreichische Spieler, den wir haben und hatten", unterstrich Laimer.
Auch der Bayern-Legionär zählt bei der WM-Endrunde neben Alaba, Marcel Sabitzer und Marko Arnautovic zu den ÖFB-Leistungsträgern. Mit dem Team hat der 30-Jährige auch viel vor. "Es ist eine Begeisterung entstanden. Aber wir haben keine einfache Gruppe, das sind wir aber gewohnt, hatten wir auch schon bei der Europameisterschaft. Und wenn wir weiterkommen, wird es nicht einfacher. Aber wenn wir als Mannschaft gemeinsam Fußball spielen, können wir gegen jeden gewinnen. Dass es gegen die eine oder andere Nation eine spezielle Leistung braucht, wissen wir auch. Aber dafür bereiten wir uns vor", so Laimer.
"Ich bin sehr positiv, dass es etwas ganz Spezielles für uns sein kann. Dass wir aber nicht der Favorit sind, ist klar", unterstrich der Bayern-Legionär.