An Karfreitag verzichten viele Menschen bewusst auf Fleisch. Dieser Gedenktag, der an die Kreuzigung und den Tod Jesu erinnert, gilt als strikter Fasten- und Abstinenztag. Gläubige sollen an diesem Tag lediglich eine sättigende Mahlzeit zu sich nehmen.
Bei den Fastenregeln gibt es allerdings Unterschiede zwischen den Konfessionen. In der orthodoxen Kirche ist der Verzehr sämtlicher tierischer Produkte wie Fleisch, Fisch, Eier und Milch untersagt.
Die katholische Kirche hingegen verbietet zwar Fleisch sowie Genussmittel wie Süßigkeiten oder Alkohol, erlaubt jedoch den Konsum von Fisch, wie chip.de berichtet.
Doch warum ist ausgerechnet Fisch erlaubt? Das hat symbolische Gründe. Der Fisch war eines der ältesten Erkennungszeichen unter den Christen. Das griechische Wort für Fisch, Ichthys, wurde als Geheimzeichen verwendet.
Die Buchstaben stehen für Jesus Christus, Gottes Sohn, Erlöser. In Zeiten der Verfolgung konnten sich Gläubige so untereinander erkennen.
Wer am Karfreitag auf Fleisch verzichten möchte, hat viele Möglichkeiten. Neben klassischen Fischgerichten eignen sich auch vegetarische Speisen hervorragend für diesen besonderen Tag.