Christliche Tradition

Darum essen wir an Karfreitag Fisch

Der Karfreitag gilt als strenger Fasttag. Viele verzichten auf Fleisch und greifen zu Fisch - dahinter steckt ein uraltes Symbol.
Technik Heute
17.03.2026, 14:01
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An Karfreitag verzichten viele Menschen bewusst auf Fleisch. Dieser Gedenktag, der an die Kreuzigung und den Tod Jesu erinnert, gilt als strikter Fasten- und Abstinenztag. Gläubige sollen an diesem Tag lediglich eine sättigende Mahlzeit zu sich nehmen.

Bei den Fastenregeln gibt es allerdings Unterschiede zwischen den Konfessionen. In der orthodoxen Kirche ist der Verzehr sämtlicher tierischer Produkte wie Fleisch, Fisch, Eier und Milch untersagt.

Die katholische Kirche hingegen verbietet zwar Fleisch sowie Genussmittel wie Süßigkeiten oder Alkohol, erlaubt jedoch den Konsum von Fisch, wie chip.de berichtet.

Fisch als christliches Erkennungszeichen

Doch warum ist ausgerechnet Fisch erlaubt? Das hat symbolische Gründe. Der Fisch war eines der ältesten Erkennungszeichen unter den Christen. Das griechische Wort für Fisch, Ichthys, wurde als Geheimzeichen verwendet.

Die Buchstaben stehen für Jesus Christus, Gottes Sohn, Erlöser. In Zeiten der Verfolgung konnten sich Gläubige so untereinander erkennen.

Alternativen zum klassischen Fisch

Wer am Karfreitag auf Fleisch verzichten möchte, hat viele Möglichkeiten. Neben klassischen Fischgerichten eignen sich auch vegetarische Speisen hervorragend für diesen besonderen Tag.

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