Darum forscht Kärntner bei minus 46 Grad

Die "Polarstern" trieb angedockt an eine Eisscholle durchs Meer.
Die "Polarstern" trieb angedockt an eine Eisscholle durchs Meer.Thomas Strebenz
Die "Polarstern" kehrte nach einem Jahr im Eis zurück. Der Kärntner Thomas Sterbenz (36) war als Techniker mit dabei und sorgte für Unterstützung.

Ein Jahr lang trieb ein deutsches Forschungsschiff, wie berichtet, durchs Polarmeer, angedockt an eine Eisscholle. Mit an Bord der "Polarstern" war der Kärntner Thomas Sterbenz (36) – als Techniker, der die Wissenschaftler unterstützte, Geräte aufbaute, wartete und alles für einen reibungslosen Ablauf der Mission tat.

Thomas Sterbenz fand auch Spuren von Eisbären.
Thomas Sterbenz fand auch Spuren von Eisbären.Thomas Strebenz

Dazu gehörte auch das Fahren eines Pistenbullys und die Errichtung einer Landebahn für Versorgungsflugzeuge. Dabei waren für Sterbenz auch als Nicht-Wissenschaftler die Auswirkungen der Erderwärmung offensichtlich: "Wir hatten Probleme, eine Eisscholle zu finden, die dick genug war."

Eis war zu dünn 

Zwei Meter sollten es sein, um mit schwerem Gerät arbeiten zu können. Man musste mit nur 60 Zentimetern vorlieb nehmen, das Eis wurde erst im Winter dicker, viel mit der Hand arbeiten.

Doch Sterbenz nimmt viel Positives mit – trotz Temperaturen von bis zu minus 46,2 Grad: "Ich liebe die Polarnacht. Nirgendwo auf der Welt ist der Sternenhimmel so klar." Und immerhin bekam er im Jänner zwei Wochen Heimaturlaub …

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