Wissenschaft

Darum landen Katzen immer auf den Pfoten

Katzen überstehen Stürze scheinbar unbeschadet. Forscher haben nun entschlüsselt, wie der berühmte Stellreflex funktioniert.
Technik Heute
12.03.2026, 09:38
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Katzen haben bekanntlich sieben Leben – auch, weil sie die Fähigkeit besitzen, Stürze aus großen Höhen scheinbar unbeschadet zu überstehen. Doch wie schaffen es die Tiere, bei einem Fall immer auf ihren Pfoten zu landen?

Dass die Wirbelsäule von Katzen den sogenannten Stellreflex ermöglicht, war bekannt. Dabei handelt es sich um jene Bewegung im Fall, die die Beine der Katze nach unten ausrichtet.

Wie der Spiegel berichtet, haben Forscher nun genauer untersucht, wie dieser Reflex funktioniert. Dafür analysierten sie die Wirbelsäulen von fünf Katzenkadavern und trennten dabei die Brustwirbelsäule von der Lendenwirbelsäule.

Hochgeschwindigkeitskameras enthüllen ein Geheimnis

Zusätzlich filmten die Wissenschaftler zwei gesunde Katzen mit Hochgeschwindigkeitskameras, während diese auf ein weiches Kissen fielen. Um die Bewegungen genau verfolgen zu können, markierten sie die Schultern und Hüften der Tiere.

Die Beobachtungen zeigen, dass die Rumpfrotation der fallenden Katze in zeitlichen Abschnitten erfolgt. Beide Teile der Wirbelsäule spielen dabei zusammen.

Erst der Kopf, dann der Rest

Zuerst dreht die Katze mithilfe ihrer flexiblen Brustwirbelsäule den Kopf und die Vorderbeine Richtung Boden. Die steife Lendenwirbelsäule dient dabei als Anker, sodass die Katze bei der ruckartigen Drehung nicht die Kontrolle verliert. Erst danach dreht sich die Hinterhälfte.

Die Erkenntnisse könnten Tierärzten dabei helfen, Wirbelsäulenverletzungen bei Katzen künftig besser zu behandeln.

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