Kampf dem Schimmel

Darum solltest du morgens unbedingt doppelt lüften

Über Nacht steigt die Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer um bis zu zehn Prozent. Ein einfacher Trick am Morgen hilft gegen Schimmel.
Technik Heute
06.03.2026, 13:35
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Wer kennt das nicht: Du wachst auf und die Luft im Schlafzimmer ist stickig und feucht. Das liegt daran, dass der Mensch pro Nacht durch Atmen und Schwitzen ordentlich Feuchtigkeit an die Raumluft abgibt. Je nach Zimmergröße und Personenzahl kann die Luftfeuchtigkeit um fünf bis zehn Prozent ansteigen.

Wird die feuchte Luft nicht regelmäßig ausgetauscht, droht auf Dauer Schimmelbildung - besonders an kalten Außenwänden und in den Ecken. Deshalb gehört das Fensteröffnen am Morgen zur wichtigsten Routine im Haushalt. Selbst im Winter, wenn draußen Minusgrade herrschen, lohnt sich das Lüften, weil die kalte Außenluft besonders trocken ist.

Wie chip.de berichtet, empfehlen das deutsche Bundesumweltministerium und die Verbraucherzentrale sogenanntes Stoß- und Querlüften. Dabei werden die Fenster für einige Minuten komplett geöffnet - am besten gegenüberliegend, damit ein Durchzug entsteht.

So lange solltest du lüften

Die empfohlene Dauer hängt von der Jahreszeit ab: Im Frühling und Herbst sind zehn bis 20 Minuten pro Lüftvorgang ideal. Im Sommer darf es mit 20 bis 30 Minuten etwas länger sein. Im Winter reichen dagegen schon drei bis zehn Minuten aus. Generell solltest du mindestens morgens und abends lüften, noch besser drei- bis viermal am Tag.

Der Trick mit dem Doppellüften

Besonders effektiv ist das sogenannte Doppellüften. Dabei öffnest du morgens zuerst die Fenster bei abgedrehter Heizung, um die feuchte Raumluft auszutauschen. Dann schließt du die Fenster für etwa 20 Minuten und drehst die Heizung auf. In dieser Zeit gibt die Bettwäsche ihre gespeicherte Feuchtigkeit an die warme, trockene Luft ab.

Danach lüftest du ein zweites Mal - wieder bei ausgeschalteter Heizung. So wird auch die Restfeuchtigkeit aus dem Polster und der Decke nach draußen befördert. Gerade im Winter ist dieser Doppel-Trick besonders wirksam, weil die kalte Außenluft deutlich trockener ist als die warme Raumluft.

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