Minusgrade vor der Tür

Heizen, Lüften – So kommst du gut durch die Kälte

Spätestens jetzt wird klar: Ob wir im Winter frieren, krank werden oder uns daheim wohlfühlen, hängt oft davon ab, wie richtig wir heizen und lüften.
Heute Life
09.01.2026, 12:41
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Draußen klirrt der Frost, drinnen läuft die Heizung auf Hochtouren – und trotzdem frieren viele, wachen mit trockenen Augen auf oder ärgern sich über beschlagene Fenster und hohe Heizkosten. Gerade bei eisigen Temperaturen zeigt sich: Heizen und Lüften ist im Winter eine kleine Kunst.

Großer Heizfehler

Sobald es draußen eisig wird, drehen viele die Heizung auf Anschlag. Doch genau das ist oft kontraproduktiv: Überheizte Räume trocknen die Luft aus, reizen Haut und Atemwege und lassen die Heizkosten unnötig steigen. Dabei reichen in Wohnräumen meist 20 bis 22 Grad, während es sich im Schlafzimmer bei 16 bis 18 Grad sogar angenehmer schläft. Mit diesen Temperaturen kommt der Körper besser zurecht, als viele vermuten.

Lüften trotz Kälte?

Fenster im Winter geschlossen zu halten, wirkt logisch – ist aber ein häufiger Fehler: Ohne regelmäßiges Lüften sammelt sich Feuchtigkeit in der Wohnung, die Schimmel begünstigt. Die Lösung heißt Stoßlüften: Mehrmals täglich die Fenster für 5 bis 10 Minuten weit öffnen. Wichtig dabei: Währenddessen die Heizung herunterdrehen. So tauscht sich die Luft schnell aus, ohne dass Wände oder Möbel auskühlen.

Gleichzeitig bringt der Winter oft das gegenteilige Problem mit sich: trockene Raumluft. Sie kann gereizte Augen, Husten, Kopfschmerzen und spröde Haut verursachen. Abhilfe schaffen Wasserschalen auf der Heizung, Zimmerpflanzen oder ein Luftbefeuchter. Ideal sind 40 bis 60 Prozent Luftfeuchtigkeit – das tut nicht nur uns gut, sondern auch Möbeln und Parkett.

Fenster beschlagen? Ein Warnsignal

Beschlagene Fenster sehen zwar harmlos aus, sind aber ein Zeichen für zu hohe Luftfeuchtigkeit: Bleibt das Wasser länger an Scheiben oder Fensterrahmen stehen, drohen Schimmel und Schäden. Regelmäßiges Lüften, konstantes Heizen und das Vermeiden von großen Temperaturschwankungen helfen, das Problem in den Griff zu bekommen.

Ganz nebenbei lässt sich so auch Geld sparen: Schon ein Grad weniger Raumtemperatur kann die Heizkosten um bis zu sechs Prozent senken. Türen zu wenig genutzten Räumen sollten geschlossen bleiben, Heizkörper nicht von Möbeln oder Vorhängen verdeckt werden. So verteilt sich die Wärme besser – und man friert trotzdem nicht.

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