Die Energiekosten bleiben auf einem enorm hohen Niveau, Löhne und Gehälter kommen da schon lange nicht mehr hinterher. In Salzburg wird es deswegen auch 2026 wieder einen Heizkostenzuschuss geben – dieser ist seit dem 1. Jänner offiziell beantragbar. Die Frist läuft bis zum 30. September.
Das Land will damit finanzielle Mehrbelastungen für das Heizen in der kalten Jahreszeit ausgleichen. Bekommen können ihn alle volljährigen Personen mit eigenem Haushalt, die im Bundesland Salzburg ihren Hauptwohnsitz haben und deren Nettoeinkommen die Einkommensgrenzen nicht überschreitet.
Bei Alleinlebenden liegt die Einkommensgrenze heuer bei 1.424 Euro. Ehepaare, Lebensgemeinschaften usw. dürfen zusammen 1.862 Euro verdienen. Pro Kind (das auch Familienbeihilfe bekommt) erhöht sich die Grenze um 394 Euro, bekommt das Kind keine Familienbeihilfe um 635 Euro (selbes gilt für weitere Erwachsene im Haushalt).
Bei unselbständigen Erwerbstätigen sowie Beziehern von regelmäßigen Leistungen wie z.B. Arbeitslosengeld, Notstandshilfe oder Krankengeld etc. wird das Einkommen des Vormonats der Antragstellung überprüft.
Von der Förderung ausgenommen sind Bewohner von Schüler-, Studenten- und sonstigen Heimen sowie von Seniorenwohnhäusern; Asylwerber, deren Aufenthalt in Salzburg im Rahmen der Grundversorgung sichergestellt wird oder die Möglichkeit der Sicherstellung besitzen; Personen, bei denen vertraglich sichergestellt ist, dass für ihre Heizkosten Dritte aufzukommen haben (zum Beispiel Übergabevertrag) oder Personen, die ihren Brennstoff aus eigenen Energiequellen abdecken können.
Für Stadtsalzburger hat das Magistrat noch ein kleines Goodie parat. Wie bereits 2025 unterstützt die besonders teure Landeshauptstadt ihre Bewohner mit einem zusätzlichen "Energie 100er", der an die Förderung des Landes gekoppelt ist. Die Auszahlung erfolgt automatisch, Antrag ist keiner nötig.
Sozialstadträtin Andrea Brandner verweist auf die weiterhin herausfordernde wirtschaftliche Situation vieler Haushalte: "Gerade in Zeiten anhaltend hoher Energiepreise und steigender Lebenshaltungskosten ist es wichtig, Menschen mit geringem Einkommen gezielt zu entlasten. Mit dem Energie100er leisten wir einen Beitrag, um finanzielle Belastungen in der Heizsaison abzufedern."