Aufgrund der anhaltenden und vielfältigen Krisen fahren die Regierungen enorme Vertrauenseinbußen ein. Die Bundesregierung würde aktuell nur mehr auf rund 46 Prozent kommen – Tendenz stark sinkend. Nur in Salzburg ist es anders.
Seit 2023 regiert dort eine schwarz-blaue Koalition. Erst hieß der Landeshauptmann Wilfried Haslauer, ihm folgte im Juli 2025 Karoline Edtstadler. Eine Rochade, von der Landes-Vize Marlene Svazek überrascht und schwer verstimmt wurde, doch die Koalition hält.
Nicht nur das: In der aktuellen Sonntagsfrage von "MeinBezirk" kann die Salzburger Landesregierung sogar Stimmen dazugewinnen. Kam die ÖVP bei der Landtagswahl 2023 noch auf 30,4 Prozent, würden sie nun sogar 33 Prozent wählen. Noch größer ist der Zuwachs bei der FPÖ, die von 25,7 auf 29 Prozent steigt.
Die Führungskrise bei der SPÖ lässt sie von 17,9 auf 17 Prozent sinken, die Grünen verharren bei 8 Prozent (2023: 8,2). Stetig nach unten geht es bei der KPÖ. Von den 11,2 Prozent bei der Wahl 2023 ist die mittlerweile schon weit entfernt, kommt nur mehr auf 7 Prozent. Wieder nicht in den Landtag schaffen es – Stand jetzt – die Neos (unverändert bei 4 Prozent).
"Es geht nicht darum, Geld zu verteilen, sondern das Wenige fair und gezielt einzusetzen", verrät Edtstadler auf Instagram ihr Verständnis. "Vertrauen entsteht nicht in einfachen Zeiten, sondern durch ehrliche und authentische Politik gerade in schwierigen Zeiten. Diesen eingeschlagenen Weg werden wir gemeinsam konsequent weiterverfolgen, um unser Land erfolgreich in die Zukunft zu führen."