Dem ORF weht nicht zuletzt wegen des Unmuts über die Rundfunkgebühren ein rauer Wind entgegen – mehr als 320.000 Menschen unterschrieben ein Volksbegehren für einen "ORF ohne Zwangsgebühren", bei einer Klage gegen wegen der GIS stehen 300 Millionen auf dem Spiel. ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz rechtfertigte im großen "Heute"-Interview jetzt die Gebühren und stellte klar: "Nur mit Werbung können wir unser Angebot nicht aufrechterhalten."
Dabei bitte die GIS natürlich auch den Rundfunk-Boss zur Kasse – dass genau hingeschaut werde, das habe er selbst bei einem Wohnungswechsel vor einigen Jahren zu spüren bekommen: "Die Abmeldung in der alten Wohnung war anscheinend noch nicht abgeschlossen. Dann kam auch schon die GIS und wollte wissen, warum ich in der alten Wohnung nichts mehr zahle", erklärt Wrabetz den Hausbesuch gegenüber "Heute". "Ich konnte alles aufklären, aber dass ich ORF-Generaldirektor bin, spielte da gar keine Rolle."
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Nachlesen: Muss ich die GIS in meine Wohnung lassen? (red)