Ob Handel oder Gastronomie:

Das Geheimnis hinter länger frischen Lebensmitteln

Der Frische-Trick, den kaum jemand kennt: Gase! Besser bekannt als das MAP-Verfahren, hilft es, die Lebensmittel lange und schonend frisch zu halten.
Irma Basagic
01.08.2026, 00:15
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Wusstest du, dass Industriegase eine viel größere Rolle in deinem Alltag spielen, als du glaubst? Sie sorgen dafür, dass die Lebensmittel – ob in deinem Lieblingsrestaurant oder im Supermarkt ums Eck – länger und schonender frisch bleiben.

Wir möchten dir hiermit einen spannenden Einblick in eine Technologie geben, die unseren Alltag mehr betrifft, als wir vermuten.

Frische als Qualitätsmerkmal

Die Frische der Lebensmittel entscheidet, ob uns diese schmecken oder eben nicht. Verdorbene Lebensmittel, vor allem tierischen Ursprungs, können gravierende gesundheitliche Folgen für Mensch und Tier haben; im schlimmsten Fall führen sie zum Tod.

In Privathaushalten greifen wir meistens zu allseits bekannten Methoden wie Aufbewahrungsboxen, Frischhaltefolien oder Kühlschrank. Oder wir halten Lebensmittel mittels Trocknung, Konservierung im Öl, Essig oder Zucker sowie Einkochen frisch und haltbar.

Das Too Good To Go-Konzept der industriellen Lebensmittelrettung hat sich mittlerweile ebenfalls durchgesetzt. Aus Lebensmitteln, die nicht mehr verkauft werden, entstehen etwa köstliche Konfitüren und Aufstriche.

Natürliche Gase zum Schutz der Lebensmittel

Doch wie sieht es in der Lebensmittelbranche, respektive der Gastronomie und dem Handel aus? Hier braucht es aufgrund der schieren Menge der Lebensmittel die Erfahrung und die Expertise eines Unternehmens wie Messer Austria, des weltweit größten Spezialisten für Industrie-, Medizin- und Spezialgase.

Das Unternehmen erzeugt und liefert Gase wie Sauerstoff, Stickstoff, Argon, Kohlendioxid, Wasserstoff, Helium, Schweißschutzgase, Spezialgase, medizinische Gase, Lebensmittelgase und viele verschiedene Gasgemische. Diese kommen – neben der Lebensmittelbranche – unter anderem in der Industrie, Medizin, im Umweltschutz sowie Forschung und Wissenschaft zum Einsatz.

MAP - Schutzgasverpacken von Lebensmitteln

Gase? Lebensmittel? Wie passt das eigentlich zusammen? Hier kommt das MAP-Verfahren ins Spiel. MAP steht für Modified Atmosphere Packaging, zu Deutsch Verpacken unter modifizierter Atmosphäre.

Bei der Schutzgasverpackung wird die Atmosphäre in der Verpackung gezielt verändert. Die natürliche Umgebungsluft im Inneren der Verpackung wird durch eine gezielt zusammengestellte Schutzatmosphäre ersetzt.

Die Methode eignet sich besonders für verderbliche und sauerstoffempfindliche Produkte, in diesem Lebensmittel, die in der Regel nicht lange haltbar sind. Da Sauerstoff Oxidation auslöst und das Wachstum von Bakterien und Schimmelpilzen begünstigt, profitieren derartige Waren von einer kontrollierten Schutzatmosphäre.

Bei der MAP-Verpackung von Fleisch sorgt etwa ein definierter Sauerstoffanteil dafür, dass die rote Farbe erhalten bleibt, während Kohlendioxid das Wachstum von Bakterien und Schimmel bremst.

So bleibt das Fleisch dank der Schutzgasverpackung appetitlich, bis es bei einem gemütlichen Grillnachmittag aus der Verpackung herausgenommen wird und der Grillmeister die Zange schwingt.

Beim MAP-Verfahren wird die Umgebungsatmosphäre während des Verpackens mittels sogenannter Schutzgase gezielt verändert – also modifiziert.
Foto: Messer Austria 

Auf Gasspuren im Supermarkt

Im Supermarkt "wimmelt" es nur so von Gasspuren, ohne jedoch, dass wir das so richtig merken bzw. riechen können. Ein Beispiel: Der Salat im Plastikbeutel enthält zumeist ein Gemisch aus Stickstoff, Sauerstoff und Kohlendioxid, das braune Ränder verhindert und für längere Haltbarkeit sorgt.

Schützende Funktion – auch bei Getränken

Und auch beim Trinken, kommen Gase ihrer Schutzfunktion nach: In der Brauerei wird dem Bier CO2zugesetzt, so bleibt es spritzig und genussvoll. Und damit dem Wein sein fruchtiges Aroma nicht verloren geht, füllt der Winzer dessen Kopfraum mit einem Gas wie CO2, Stickstoff oder Argon.

Im Einsatz gegen Lebensmittelverschwendung

Der verschwenderische Umgang mit Lebensmitteln sorgt dafür, dass jährlich viele Tonnen davon auf dem Müll landen. Deren Schutz vor Verderb hat somit die höchste Priorität. Durch den Einsatz von Gasen in der Form von Inertgasverpackungen, werden Lebensmittel vor dem Verderben geschützt und verlängern ihre Haltbarkeit.

Umweltschutz durch Gase

Produkte tierischen Ursprungs tragen zur Steigerung der Emissionsgase und letztendlich auch zum Klimawandel. Die Alternative ist der sukzessive Umstieg auf verstärkt pflanzliche Kost. Und damit diese auch länger haltbar bleiben kann, braucht es Gase.

Der gezielte Einsatz von CO2 in Gewächshäusern kann für eine Ertragssteigerungen sorgen: Aus industrieller Abluft gewonnen, wird das "Treibhausgas" im Gewächshaus zum Pflanzennährstoff.

Messer Austria liefert passende MAP-Verpackungslösung für verschiedenste Lebensmittel:

  • Fleisch- und Wurstwaren
  • Fisch und Meeresfrüchte
  • Obst und Gemüse
  • Käse und Molkereiprodukte
  • Back- und Teigwaren
  • Feinkost- und Fertiggerichte

N2, CO2 und O2– die idealen Gase für Schutzgasverpackungen

Die Haupteffekte dieser Gase sind:

  • Kohlendioxid: Reduziert das Wachstum von Bakterien/Schimmel
  • Sauerstoff: Erhält die rote Farbe von Fleisch und hemmt anaerobe Bakterien
  • Stickstoff: Inertes, reaktionshemmendes Gas

Eigenschaften der Lebensmittel werden nicht verändert

Messer Austria fügt beim MAP-Verfahren keine künstlichen Zusatzstoffe hinzu, sondern verwendet ausschließlich Gase, die ohnehin Bestandteil unserer Atmosphäre sind, wie etwa Kohlendioxid oder Sauerstoff.

Der größte Vorteil ist jedoch, dass die Lebensmittel selbst nicht verändert werden. Im Gegensatz zu vielen anderen Verfahren bleiben ihre natürlichen Eigenschaften erhalten.

Bei Messer Austria kommen "Gourmetgase", das sind maßgeschneiderte Mischungen aus Kohlendioxid, Stickstoff, Sauerstoff und Argon, zum Einsatz, um Oxidation und Bakterienwachstum zu hemmen.
Foto: Messer Austria

So profitiert die Lebensmittelbranche vom MAP-Verfahren

1
Längere Haltbarkeit
Die Lebensmittel bleiben in der ungeöffneten, gasdichten Verpackung deutlich länger frisch – und behalten dabei Farbe, Aussehen und Geschmack. Das unterstützt die Präsentation am Verkaufspunkt und reduziert Reklamationen.
2
Schonende Verpackung ohne Pressung
Anders als beim Vakuumieren verzichtet die MAP-Verpackung vollständig auf eine Pressung. Dadurch werden empfindliche Produkte nicht zusammengedrückt und es tritt kein Saft aus. So verlängern Sie die Haltbarkeit der Produkte deutlich und erhalten gleichzeitig die natürliche Textur, den Geschmack sowie das frische Aussehen der Waren.
3
Maßgeschneiderte und zugelassene Gourmetgase
Messer Austria stimmt die Zusammensetzung des Gasgemischs aus Stickstoff, Kohlendioxid, Sauerstoff und Argon vollkommen auf das zu verpackende Lebensmittel ab. Der geprüfte Standardgemisch wird in Flaschen oder einer vor Ort gemischten Lösung geliefert. Alle Messer-Gourmetgase sind für den Einsatz in Lebensmitteln zugelassen und entsprechen den geltenden Gesetzen und Normen.

Weitere Informationen zum MAP - Schutzgasverpacken von Lebensmitteln findest du hier: 
https://www.messer.at/schutzgasverpacken-von-lebensmitteln

Bei Interesse kann direkter Kontakt mit der Messer Austria GmbH aufgenommen werden:
https://www.messer.at/kontakt

Messer Austria: Erste Adresse für MAP-Verpackung

Wenn es um das Schutzgasverpacken von Lebensmitteln geht, ist Messer Austria ein erfahrener Ansprechpartner.

MAP Gase können als fertige Standardgemische in Flaschen geliefert werden, oder auch vor Ort mittels Gasmischgeräten aus Flaschen oder Tankanlagen individuell zusammengestellt werden.

Langjährige Erfahrung und Expertise

Hinzu kommen fachliche Beratung rund um den Einsatz der Gase, die Sicherheit im Umgang und eine kontinuierliche Versorgung, damit die Verpackungslinie ohne Unterbrechung läuft.

So profitieren das jeweilige Unternehmen nicht nur von hochwertigen, zugelassenen Gasen, sondern auch vom Know-how von Messer Austria, der die Anforderungen der Lebensmittelbranche kennt.

Entgeltliche Einschaltung

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