Wusstest du, dass Industriegase eine viel größere Rolle in deinem Alltag spielen, als du glaubst? Sie sorgen dafür, dass die Lebensmittel – ob in deinem Lieblingsrestaurant oder im Supermarkt ums Eck – länger und schonender frisch bleiben.
Wir möchten dir hiermit einen spannenden Einblick in eine Technologie geben, die unseren Alltag mehr betrifft, als wir vermuten.
Die Frische der Lebensmittel entscheidet, ob uns diese schmecken oder eben nicht. Verdorbene Lebensmittel, vor allem tierischen Ursprungs, können gravierende gesundheitliche Folgen für Mensch und Tier haben; im schlimmsten Fall führen sie zum Tod.
In Privathaushalten greifen wir meistens zu allseits bekannten Methoden wie Aufbewahrungsboxen, Frischhaltefolien oder Kühlschrank. Oder wir halten Lebensmittel mittels Trocknung, Konservierung im Öl, Essig oder Zucker sowie Einkochen frisch und haltbar.
Das Too Good To Go-Konzept der industriellen Lebensmittelrettung hat sich mittlerweile ebenfalls durchgesetzt. Aus Lebensmitteln, die nicht mehr verkauft werden, entstehen etwa köstliche Konfitüren und Aufstriche.
Doch wie sieht es in der Lebensmittelbranche, respektive der Gastronomie und dem Handel aus? Hier braucht es aufgrund der schieren Menge der Lebensmittel die Erfahrung und die Expertise eines Unternehmens wie Messer Austria, des weltweit größten Spezialisten für Industrie-, Medizin- und Spezialgase.
Das Unternehmen erzeugt und liefert Gase wie Sauerstoff, Stickstoff, Argon, Kohlendioxid, Wasserstoff, Helium, Schweißschutzgase, Spezialgase, medizinische Gase, Lebensmittelgase und viele verschiedene Gasgemische. Diese kommen – neben der Lebensmittelbranche – unter anderem in der Industrie, Medizin, im Umweltschutz sowie Forschung und Wissenschaft zum Einsatz.
Gase? Lebensmittel? Wie passt das eigentlich zusammen? Hier kommt das MAP-Verfahren ins Spiel. MAP steht für Modified Atmosphere Packaging, zu Deutsch Verpacken unter modifizierter Atmosphäre.
Bei der Schutzgasverpackung wird die Atmosphäre in der Verpackung gezielt verändert. Die natürliche Umgebungsluft im Inneren der Verpackung wird durch eine gezielt zusammengestellte Schutzatmosphäre ersetzt.
Die Methode eignet sich besonders für verderbliche und sauerstoffempfindliche Produkte, in diesem Lebensmittel, die in der Regel nicht lange haltbar sind. Da Sauerstoff Oxidation auslöst und das Wachstum von Bakterien und Schimmelpilzen begünstigt, profitieren derartige Waren von einer kontrollierten Schutzatmosphäre.
Bei der MAP-Verpackung von Fleisch sorgt etwa ein definierter Sauerstoffanteil dafür, dass die rote Farbe erhalten bleibt, während Kohlendioxid das Wachstum von Bakterien und Schimmel bremst.
So bleibt das Fleisch dank der Schutzgasverpackung appetitlich, bis es bei einem gemütlichen Grillnachmittag aus der Verpackung herausgenommen wird und der Grillmeister die Zange schwingt.
Im Supermarkt "wimmelt" es nur so von Gasspuren, ohne jedoch, dass wir das so richtig merken bzw. riechen können. Ein Beispiel: Der Salat im Plastikbeutel enthält zumeist ein Gemisch aus Stickstoff, Sauerstoff und Kohlendioxid, das braune Ränder verhindert und für längere Haltbarkeit sorgt.
Und auch beim Trinken, kommen Gase ihrer Schutzfunktion nach: In der Brauerei wird dem Bier CO2zugesetzt, so bleibt es spritzig und genussvoll. Und damit dem Wein sein fruchtiges Aroma nicht verloren geht, füllt der Winzer dessen Kopfraum mit einem Gas wie CO2, Stickstoff oder Argon.
Der verschwenderische Umgang mit Lebensmitteln sorgt dafür, dass jährlich viele Tonnen davon auf dem Müll landen. Deren Schutz vor Verderb hat somit die höchste Priorität. Durch den Einsatz von Gasen in der Form von Inertgasverpackungen, werden Lebensmittel vor dem Verderben geschützt und verlängern ihre Haltbarkeit.
Produkte tierischen Ursprungs tragen zur Steigerung der Emissionsgase und letztendlich auch zum Klimawandel. Die Alternative ist der sukzessive Umstieg auf verstärkt pflanzliche Kost. Und damit diese auch länger haltbar bleiben kann, braucht es Gase.
Der gezielte Einsatz von CO2 in Gewächshäusern kann für eine Ertragssteigerungen sorgen: Aus industrieller Abluft gewonnen, wird das "Treibhausgas" im Gewächshaus zum Pflanzennährstoff.
Messer Austria fügt beim MAP-Verfahren keine künstlichen Zusatzstoffe hinzu, sondern verwendet ausschließlich Gase, die ohnehin Bestandteil unserer Atmosphäre sind, wie etwa Kohlendioxid oder Sauerstoff.
Der größte Vorteil ist jedoch, dass die Lebensmittel selbst nicht verändert werden. Im Gegensatz zu vielen anderen Verfahren bleiben ihre natürlichen Eigenschaften erhalten.
Weitere Informationen zum MAP - Schutzgasverpacken von Lebensmitteln findest du hier:
https://www.messer.at/schutzgasverpacken-von-lebensmitteln
Bei Interesse kann direkter Kontakt mit der Messer Austria GmbH aufgenommen werden:
https://www.messer.at/kontakt
Wenn es um das Schutzgasverpacken von Lebensmitteln geht, ist Messer Austria ein erfahrener Ansprechpartner.
MAP Gase können als fertige Standardgemische in Flaschen geliefert werden, oder auch vor Ort mittels Gasmischgeräten aus Flaschen oder Tankanlagen individuell zusammengestellt werden.
Hinzu kommen fachliche Beratung rund um den Einsatz der Gase, die Sicherheit im Umgang und eine kontinuierliche Versorgung, damit die Verpackungslinie ohne Unterbrechung läuft.
So profitieren das jeweilige Unternehmen nicht nur von hochwertigen, zugelassenen Gasen, sondern auch vom Know-how von Messer Austria, der die Anforderungen der Lebensmittelbranche kennt.
Entgeltliche Einschaltung