Coronavirus

Das hat im Beinhart-Lockdown alles OFFEN

Seit Mitternacht befindet sich Österreich wieder im "harten" Lockdown. Alle Geschäfte bleiben geschlossen – es gibt aber Ausnahmen.
André Wilding
26.12.2020, 14:32

Ab 26. Dezember (0.00 Uhr) gilt nach der "Weihnachtsamnestie" wieder ein beinharter Lockdown in Österreich. Es ist mittlerweile bereits der dritte "harte" Lockdown seit dem Ausbruch des Coronavirus im Land. Und auch dieses Mal gelten wieder strenge bzw. verschärfte Maßnahmen.

Die Ausgangsbeschränkungen gelten seit Mitternacht wieder rund um die Uhr! Man darf die eigenen vier Wände nur aus folgenden Gründen verlassen: Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum - Berufliche Zwecke - Zur körperlichen und psychischen Erholung - Notwendige Erledigungen wie Arztbesuche, Hilfe von Angehörigen und natürlich Einkaufen gehen.

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Supermärkte, Banken, Putzereien

Geschäfte und Dienstleister müssen wie schon im Frühling und im November ebenfalls wieder ihre Türen schließen. Nur wenige Geschäfte dürfen auch im Lockdown von 6.00 bis 19.00 Uhr geöffnet haben. Dazu zählen Supermärkte, Trafiken und Drogerieketten.

Auch nicht körpernahe Dienstleister haben weiterhin offen. Darunter fallen etwa Banken, Versicherungen, Putzereien, Kfz- und Fahrrad-Werkstätten. Außerdem ist im Lockdown auch erstmals die digitale sowie telefonische Vorbestellung und Abholung von Waren in allen (!) Geschäften erlaubt.

Der dritte "harte" Lockdown läuft bis zum 17. bzw. 24. Jänner 2021. Für Personen, die bei der zweiten Massentest-Runde Mitte Jänner einen negativen Corona-Test vorweisen können, ist der Lockdown mit dem 18. Jänner beendet. Für jene, die sich nicht testen lassen wollen, dauert dieser eine Woche länger.

Corona-Impfstoff erreicht Österreich

Die ersten Corona-Impfungen starten - wie "Heute" berichtete - bereits ab morgigen Sonntag (27. Dezember). Laut dem Innenministerium hat der erste Transport mit dem Impfstoff des Herstellers Biontech/Pfizer in der Nacht auf Samstag die österreichische Grenze passiert.

Die Lieferung mit circa 10.000 Impfdosen war in Puurs (Belgien) gestartet und gelangte anschließend gegen 2.00 Uhr über Deutschland an den Grenzübergang Suben in Oberösterreich. Einheiten der Landesverkehrsabteilungen Wien und Oberösterreich übernahmen danach den weiteren Transport der Fracht. Pro Bundesland können bis zu 975 Dosen abgerufen werden.