Das ist Anschobers eindringlicher Corona-Appell

Gesundheitsminister Rudi Anschober (Grüne).
Gesundheitsminister Rudi Anschober (Grüne).Picturedesk
Die Regierung setzt den Kampf gegen das Coronavirus fort. Kanzler Kurz stellt neue Schritte vor, Gesundheitsminister Anschober warnt.

Seit Donnerstag gilt nicht nur die "Osterruhe" mit geschlossenem Handel und ganztägiger Ausgangssperre im Osten Österreichs, Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat auch ein 3-Punkte-Paket vorgestellt.

Das 3-Punkte-Paket von Kurz

Regionales Vorgehen. Bei der Setzung notwendiger Maßnahmen zur Begrenzung der Pandemie habe sich die Differenzierung bewährt und soll daher weiter fortgesetzt werden. Das ist eine Absage an einen landesweiten Lockdown.
Solidarität zwischen den Bundesländern und gegenseitige Unterstützung wurde festgesetzt. Das bedeutet, dass Covid-Intensivpatienten aus Bundesländern mit einer höheren Inzidenz, und folglich einer angespannteren Situation auf den Intensivstationen, in andere Bundesländer überstellt werden können, wo es ausreichend freie Intensivkapazitäten gibt. Dieser Mechanismus soll in den kommenden Wochen weiter ausgebaut werden.
Mitarbeiter-Paket für Bedienstete, die im Spitalsbereich und an Intensivstationen Großes leisten. Hier wird es neben arbeitsrechtlichen Anpassungen Bonuszahlungen geben.

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Das sagt Anschober

Gesundheitsminister Rudi Anschober (Grüne) wendet sich dazu mit einem dringenden Appell an die Bevölkerung: "Mein oberstes Ziel ist es, dass auch in Krisenzeiten jeder Schwerverletzte oder Schwererkrankte eine hochqualitative Betreuung in der Intensivmedizin erhält. Wie ernst die Situation ist, zeigen die aktuellen Prognosen für den Belag in den Intensivstationen Ostösterreichs bis Mitte April (in Klammer der jeweilige Höchstwert in der Krisenphase im Herbst: Wien: heute 215 (162), Niederösterreich: 118 (115) Burgenland: 17 (22)."

Es könne und dürfe in Österreich zu keinen harten Triagen kommen. "Dafür ist die heute gestartete Osterruhe ein wichtiger Schritt. Ich appelliere daher eindringlich an die Bevölkerung Niederösterreichs, des Burgenlandes und Wiens, die Vorgaben der Osterruhe konsequent einzuhalten und damit Gesundheit und Spitäler zu schützen. Aber auch alle anderen BewohnerInnen unseres Landes sind aufgerufen, jetzt eine freiwillige Osterruhe einzuhalten und ganz besonders die Kontakte zu verringern, Mindestabstand und FFP2-Masken umzusetzen und sich regelmäßig testen zu lassen", so der Minister.

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