Kritik von Kroos

"Das Messer am Hals!" Nagelsmann vor Paraguay-Endspiel

Vor dem Sechzehntelfinale gegen Paraguay brennt in Deutschland der Hut. Für Julian Nagelsmann wird's eng, Toni Kroos hält den Finger in die Wunde.
Sport Heute
29.06.2026, 13:16
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Nach der überraschenden 1:2-Niederlage gegen Ecuador steht Deutschland im Sechzehntelfinale der WM massiv unter Druck. Geschäftsführer Andreas Rettig brachte die Situation vor dem K.o.-Duell mit Paraguay auf den Punkt: "Wir wissen, dass wir das Messer am Hals haben."

Kroos hält Finger in Wunde

Auch für Teamchef Julian Nagelsmann wird die Partie gegen Paraguay zum Schicksalsspiel. Ein weiteres Ausrufezeichen in die falsche Richtung könnte seine Position ernsthaft ins Wanken bringen. Noch dazu sorgte der ehemalige DFB-Star Toni Kroos mit einer ungeschönt ehrlichen Analyse der deutschen Schwächen für Aufsehen.

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"Tah, Rüdiger und mit Abstrichen Nmecha können über 90 Minuten physisch dagegenhalten, ansonsten sind das alles keine physischen Monster", erklärte der Weltmeister von 2014 und sprach damit Deutschlands größtes Problem offen an.

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DFB-Kapitän Kimmich in der Kritik

Ein Problem das Nagelsmann allerdings nicht binnen weniger Tage beheben kann, dem ist sich der DFB-Trainer bewusst. "Körperlichkeit ist schwer zu trainieren", räumte der Bundestrainer ein. Bis zum Spiel gegen Paraguay werde man sich "nichts auftrainieren können im Oberkörperbereich".

Deshalb setzt der 39-Jährige auf andere Lösungen. Seine Mannschaft soll schneller kombinieren und unnötige Zweikämpfe vermeiden. "Wir müssen den Ball früher spielen, um dem Zweikampf aus dem Weg zu gehen. Oder wir schaffen im Kollektiv mehr Überzahlsituationen", forderte Nagelsmann.

Personell kann Nagelsmann nahezu aus dem Vollen schöpfen. Linksverteidiger Nathaniel Brown ist nach Adduktorenproblemen wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Auch Kapitän Joshua Kimmich soll trotz der Diskussionen um seine Position erneut als Rechtsverteidiger auflaufen. "Die Diskussionen gab es schon immer. Er ist auf beiden Positionen Weltklasse", stellte Völler klar und stärkte zugleich seinem Trainer den Rücken: Nagelsmann sei "ein absoluter Top-Trainer".

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