Das müssen Sie über basische Ernährung wissen

Nach Veganern, Vegetariern ernähren sich immer mehr Menschen basisch. Dabei werden Nahrungsmittel bevorzugt, die angeblich weniger säureproduzierende Anteile und mehr basisch wirkende Anteile enthalten. "Heute.at" hat für Sie zusammengefasst was Sie bei der Lebensweise beachten sollten.
ernähren sich immer mehr Menschen basisch. Dabei werden Nahrungsmittel bevorzugt, die angeblich weniger säureproduzierende Anteile und mehr basisch wirkende Anteile enthalten. "Heute.at" hat für Sie zusammengefasst, was Sie bei der Lebensweise beachten sollten.

Die basische Ernährung versorgt den Menschen mit leicht aufnehmbaren basischen Mineralstoffen sowie mit allen Nähr- und Vitalstoffen, die der Körper benötigt, um in sein Gleichgewicht zu finden. Ein weiterer Aspekt dieser Ernährungsform ist, dass der Körper mit all jenen sauren Stoffwechselrückständen, die bei der üblichen Ernährungsweise im Körper entstehen, nicht belastet werden soll.

Auf diese Weise wird der Säure-Basen-Haushalt harmonisiert, so dass in allen Körperbereichen wieder der richtige und gesunde pH-Wert entstehen kann. Das Ergebnis ist ein aktiver und gesunder Mensch voller Tatkraft und Lebensfreude.

Übersäuerung soll verhindert werden

Die basische Ernährung verhindert naturgemäss eine Übersäuerung und hilft bei einer bestehenden Übersäuerung, diese abzubauen.

Wichtig ist zu wissen, dass nicht alle säurebildenden Lebensmittel schlecht sind. Im Gegenteil: Es gibt Lebensmittel, die zwar durchaus Säure bildend wirken können, aber gleichzeitig sehr gesund sind wie z. B. Nüsse oder Hülsenfrüchte.

Die Grundlage der Ernährung bilden jedoch zu 80 Prozent basische Lebensmittel. So sind beinahe alle Obst- sowie Gemüsesorten, sowie Kräuter und Salate basische und helfen dem Körper in sein natürlich Gleichgewicht zu gelangen.

Gute Säurebildner gehören dazu

Zu einer ausgewogenen Ernährung gehören aber auch die sogenannten guten Säurebildner, die dem Körper gutes tun:

Nüsse (Walnüsse, Haselnüsse, Paranüsse, Pekannüsse, Macadamianüsse etc.)
Ölsaaten (Leinsaat, Sesam, Hanfsaat, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Mohn etc. – lässt man die Saaten keimen, werden sie – je nach Keimdauer – basisch)
Hülsenfrüchte (Kernbohnen, Linsen, Kichererbsen, getrocknete Erbsen etc.)
Getreideprodukte wie Bulgur und Couscous in kleinen Mengen, aber aus Dinkel, nicht aus Weizen
In überschaubaren Mengen hochwertige tierische Produkte aus biologischer Landwirtschaft z. B. Bio-Eier oder Fisch aus Bio-Aquakultur
Hochwertiger Bio-Tofu und hochwertige fermentierte Sojaprodukte wie Miso und Tempeh


Schlechte Säurebildner sollten nicht auf den Tisch kommen

Einige Säurebildner sollten jedoch auch komplett gemieden werden. Dazu gehören:

Fleisch, Fisch und Eier aus konventioneller Landwirtschaft
Milch und Milchprodukte (Topfen, Joghurt, Kefir und alle Käsesorten)
Stark verarbeitete Sojaprodukte
Getreideprodukte aus Auszugsmehlen
Sämtliche Produkte, die Zucker enthalten
Süssungsmittel wie Dicksäfte, aber auch Honig
Mineralwasser und generell kohlensäurehaltige Getränke
Tee (schwarzer Tee, Früchtetee, Eistee etc., lediglich Kräutertees sind basisch, sogar hochbasisch)
Alkohol- und koffeinhaltige Produkte
Senf, Essig und Ketchup
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