Dieser GECKO-Bericht macht Öffnungen möglich

Virologe Andreas Bergthaler und Epidemiologin Eva Schernhammer
Virologe Andreas Bergthaler und Epidemiologin Eva SchernhammerMichael Indra / SEPA.Media / Felix Kästle / dpa / Günther Pichlkostner / First Look / picturedesk.com
Die Regierung trifft sich am Mittwoch zum großen Corona-Gipfel und plant weitere Öffnungsschritte. Wie die GECKO-Experten die Lage einschätzen.

Am Dienstag wurden österreichweit 25.177 Neuinfektionen und 35 Todesfälle vermeldet. Trotz Rekordhoch plant die Regierung weitere Öffnungsschritte. Am Mittwoch findet der große Corona-Gipfel mit Landeshauptleuten und Experten statt.

Öffnung der Nachtgastronomie am 5. März möglich

Am kommenden Samstag soll in der Gastronomie und Hotellerie wieder 3G gelten. Nur Wien bleibt bei strengeren Maßnahmen. Auch die Sperrstunde dürfte bald fallen, ab 5. März könnte auch die Nachtgastronomie wieder öffnen, wie im Vorfeld spekuliert wird.

Konkrete Infos will die Regierung am Mittwoch dann bei einer Pressekonferenz nach den Verhandlungen verkünden. Wie die GECKO-Experten rund um Andreas Bergthaler, Herwig Kollaritsch, Niki Popper, Elisabeth Puchhammer und Schernhammer in einem Dokument festhalten, ist "nach Überschreiten des Peaks und einer klaren Abflachung der Dynamik unter jedem der Prognosenszenarien durch Lockerungen kein signifikanter Einfluss auf das Infektionsgeschehen und die Belastung von ICUs zu erwarten."

"Lockerungen nach Überschreiten des Peaks sehr gut möglich"

Die Subvariante BA.2 lässt aber noch einige Fragen offen, derzeit entfallen rund 20 Prozent der Neuinfektionen auf diese Variante. "Im Detail zeigen aktuelle Modelle, die die Subvarianten BA.1/BA.2 inkludieren, dass frühere Öffnungsschritte durch die aktuelle BA.1/BA.2-Situation zu höheren Fallzahlen führen können", heißt es weiter. "Dazu kommt, dass im Anstieg Lockerungen die Dynamik bestärken. Dagegen sind nach dem Überschreiten eines Peaks Lockerungen sehr gut möglich", meinen die Experten.

Die nächste GECKO-Sitzung im regulären Format findet am 18. Februar 2022 statt. Der daraus resultierende Executive Report wird voraussichtlich am 19. Februar 2022 auf der Website des Bundeskanzleramtes veröffentlicht.

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