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Das Stau-Protokoll – ab Freitag wartet Straßen-Chaos

Hunderttausende Schüler starten am Freitag in die Ferien. Für Autofahrer bedeutet dies ein Stau-Katastrophen-Wochenende, warnen die Verkehrsklubs.
Rene Findenig
01.02.2022, 10:53

Wien, Niederösterreich, Teile Tschechiens und das deutsche Mecklenburg-Vorpommern starten am Wochenende in die Schulferien – insgesamt mehr als 600.000 Schüler haben eine bis zwei Wochen frei. Das zieht nach Einschätzungen der ARBÖ-Verkehrsexperten Staus und Verzögerungen im Osten und Westen von Österreich nach sich. "Heute" hat von der Experten das Stau-Protokoll erfragt:

Bereits am Freitag ab dem Nachmittag bis in den Abend erwarten die ARBÖ-Verkehrsexperten Staus und lange Verzögerungen vor allem in Wien und im Großraum der Bundeshauptstadt. Am längsten wird es auf der Südosttangente (A23) in Richtung Süden dauern. Die Baustelle zwischen Absbergtunnel und Knoten Prater wird das Ihrige zu langen Verzögerungen beitragen.

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Einiges an Geduld wird auch auf der Ostautobahn (A4) vom Knoten Prater bis zum Knoten Schwechat sowie den Stadtausfahrten, wie der Altmannsdorfer Straße, der Grünbergstraße oder der Westausfahrt erforderlich sein. In Niederösterreich sollten Autofahrer zeitweise wesentlich mehr Zeit auf der Westautobahn (A1) zwischen Wien-Auhof und Sankt Pölten, auf der Südautobahn (A2) zwischen Wien und Wiener Neustadt sowie auf der Ostautobahn (A4) abschnittweise zwischen Fischamend und Knoten Bruckneudorf einrechnen.

Stauen wird es sich laut ARBÖ vermutlich auf der Arlbergschnellstraße (S16) und Rheintalautobahn (A14), im Großraum Bludenz Ennstalstraße (B320), im Bereich Liezen und Schladming Inntalautobahn (A12), vor allem vor den Auf- und Abfahrten Ötztal und Wiesing Loferer Straße (B178), und Pass Thurn Straße (B161) im Großraum Kitzbühel und St. Johann in Tirol Pinzgauer Straße (B311), im gesamten Verlauf Tauernautobahn (A10), zwischen Salzburg und dem Knoten Pongau Zillertalstraße (B169), vor allem vor dem Brettfalltunnel.

"An den Grenzübergängen erwarten wir lange Wartezeiten bei der Einreise, speziell vor den Grenzübergängen Kufstein/Kiefersfelden auf der A12 (Inntalautobahn) und Walserberg auf der A1 (Westautobahn) in Salzburg. Aber auch an den Grenzübergängen Drasenhofen und Kleinhaugsdorf werden Urlauber aus der Tschechischen Republik, die in Richtung der Skigebiete im Osten, wie dem Semmering oder Lackenhof/Ötscher unterwegs sind, etwas länger brauchen", so der ARBÖ.

Der Verkehsklub weist auch darauf hin, dass derzeit viele Impfzertifikate ablaufen, betroffen sind zahlreiche zweifach Geimpfte. Bei der Einreise nach Österreich gilt derzeit weiterhin die 2G-plus-Regel. "Dennoch ist die Sehnsucht nach einem Winterurlaub oder Urlaub im nahen Ausland riesengroß. Daher nehmen sehr viele Österreicher, aber auch Tschechen und Bewohner aus Mecklenburg-Vorpommern kilometerlange Staus in Kauf", so der ARBÖ. 

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