Das steckt hinter Benkos Chrysler-Deal

Gut fürs Image, aber auch ein Segen für die Brieftasche? René Benko (41) kauft um 150 Millionen Dollar das legendäre Chrysler Building in New York. Es ist keine Goldgrube.

Ein Insider verriet "Heute", was hinter dem Deal steckt.

Das Gebäude

319 Meter hoch, 1930 fertig gebaut, rund 50.000 m2 Bürofläche.

Der Deal

Viele Fonds prüften den Kauf, keiner wollte den Turm. Nun kauften der Entwickler Aby Rosen und René Benko gemeinsam um 150 Millionen $ einen 90-%-Anteil. 10 % behält Immo-Riese Tishman Speyer (erwarb das Objekt 1997 um 220 Millionen Dollar).

Gibt es Haken?

Ja, mehrere. Das Grundstück, auf dem der Turm steht, gehört nicht zum Deal. Die neuen Besitzer müssen 32,5 Millionen Grundstücksmiete pro Jahr zahlen, weitere 19 Millionen kostet die Grundsteuer. Das Gebäude wirft nur 53 Millionen $ netto ab, "weil die Büros ziemlich heruntergekommen sind", so der Insider. Bleiben also unterm Strich kaum zwei Millionen.

Was noch?

Das streng denkmalgeschützte Haus braucht "zumindest" eine 100 Millionen $ teure Reparatur. (red)

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