Oberösterreich

Das wird in OÖ passieren, wenn die Zahlen steigen

In OÖ konnten bisher Verschärfungen abgewendet werden. So will die Politik reagieren, wenn die Zahlen in einzelnen Bezirken zu stark steigen.
Armin Bach
24.03.2021, 11:09

Seit Dienstag ist fix: In den Ost-Österreich-Bundesländern werden die Corona-Maßnahmen verschärft, in NÖ wird es in Corona-Hotspot-Regionen sogar Ausreise-Verbote geben.

Einer, der gegen Verschärfungen ist, ist Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP; wir berichteten). Denn: „Was bringen Verschärfungen, wenn sich die Leute nicht mehr dran halten?“ – so der LH nach dem Corona-Gipfel am Montag.

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Kritische Situation in Kirchdorf

Deshalb versuchen er und LH-Vize Christine Haberlander (ÖVP) auch alles, um Verschärfungen zu verhindern – obwohl in OÖ etwa der Bez. Kirchdorf/Krems aktuell eine Inzidenz von 387 hat. Also knapp unter dem kritischen Wert von 400 liegt.

Was konkret passieren wird, wenn die Zahlen in einem Bezirk ansteigen: Ab Freitag ist ein eigener Corona-Hotspot-Testbus unterwegs – im Bezirk Kirchdorf. "Damit ist es möglich, noch rascher auf Fallhäufungen zu reagieren und die Lage besser einschätzen zu können", so Haberlander. Bewährt habe sich das schon im Bezirk Perg. Dort sank die Inzidenz mittlerweile auf 237,8.

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